Modell zum Erhalt der Akteursvielfalt bei Windausschreibungen

14. Juli 2015

Im Zuge der EEG-Novelle 2014 stellte der Gesetzgeber die Feststellung der Förderhöhe für Photovoltaik-Freiflächenanlagen auf Ausschreibungen um. Mit der nächsten EEG-Novelle soll dies auf Windenergie- und Photovoltaik-Dachanlagen ausgeweitet werden. Die Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften beim DGRV und die Greenpeace Energy eG lehnen die Einführung von Ausschreibungen ab.

Denn die zusätzlichen Risiken, die mit Ausschreibungen einhergehen, belasten vor allem kleine Akteure. Zudem konnte bisher in keinem Land, das den Erneuerbaren-Energien-Zubau durch Ausschreibungen umsetzt, empirisch nachgewiesen werden, dass dadurch der Ausbau Erneuerbarer Energien zu günstigeren volkswirtschaftlichen Kosten gelänge.

Trotz grundsätzlicher Zweifel am Ausschreibungssystem haben die Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften und Greenpeace Energy eG mit Unterstützung der IZES gGmbH ein Modell zum Erhalt der Akteursvielfalt bei Windausschreibungen entwickelt. Es soll dazu beitragen, die negativen Auswirkungen von Ausschreibungen auf kleine Akteure zu minimieren und einen ebenso praktikablen wie rechtskonformen Weg aufzeigen.

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