Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften

Die 860 beim Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverband e. V. organisierten Energiegenossenschaften leisten einen wichtigen Beitrag, die Akzeptanz und die Motivation für die Energiewende in breiten Teilen der Gesellschaft zu steigern. Über 160.000 Menschen engagieren sich in genossenschaftlichen Erneuerbare-Energien-Projekten, von der Energieproduktion und -versorgung, über den (Wärme-)Netzbetrieb bis hin zur Vermarktung.

Die Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften ist in Berlin zentraler Ansprechpartner für die Bundespolitik, aber auch für Behörden, Verbände und die Öffentlichkeit. Hauptaufgabe der Bundesgeschäftsstelle ist es, den Energiegenossenschaften eine Stimme in der bundespolitischen Debatte um die Energiewende zu geben.

Die Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften wird vom DGRV gemeinsam mit dem Baden-Württembergischen Genossenschaftsverband e.V., dem Genossenschaftsverband e.V., dem Genossenschaftsverband Bayern e.V., dem Genossenschaftsverband Weser-Ems e.V. und dem Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverband e.V. getragen.

         
 

 

Sie erreichen die Bundesgeschäftsstelle unter energie(at)dgrv.de.

Akteursvielfalt erhalten - DGRV-Stellungnahme zum EEG 2016

Berlin, 28. April 2016

Die Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften beim DGRV hat heute gegenüber dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie eine Stellungnahme zur Novellierung des EEG abgegeben. Die Bundesgeschäftsstelle begrüßt die weitere Marktintegration der Erneuerbaren Energien, kritisiert allerdings die ungleichen Wettbewerbsbedingungen für Energiegenossenschaften und andere Bürgerenergiegesellschaften, die durch die Einführung von Ausschreibungen zur Förderung der Erneuerbaren Energien entstehen.

Zum Erhalt der Akteursvielfalt bei den Ausschreibungen für Windenergie wird deshalb ein Preisübertragungsverfahren vorgeschlagen. Mit Blick auf die langfristige Stabilität von genossenschaftlichen Nahwärmenetzen wird zudem eine praktikable Lösung für den Weiterbetrieb von Biomasseanlagen eingefordert, wenn diese nach 20jähriger EEG-Vergütung aus der Förderung genommen werden. Biomasseanlagen sind oftmals die zentralen Wärmequellen von Nahwärmenetzen.

Die vollständige Stellungnahme finden Sie anbei