Ein Gewinn für Deutschland!

Die Vereinten Nationen haben 2012 zum Internationalen Jahr der Genossenschaften ausgerufen, um auf die weltweite Bedeutung von Genossenschaften aufmerksam zu machen und ihre Rolle für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung hervorzuheben.Auch bedeutende Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft freuen sich über diese Entscheidung und unterstützen die deutsche Kampagne zum Genossenschaftsjahr.

Grußwort von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel

„Mehrere kleine Kräfte vereint bilden eine große.“ – Das mag ein schlichter Satz, eine einfache Wahrheit sein; und doch liegt genau darin der Anfang einer großartigen Bewegung begründet. Denn es waren Worte von Hermann Schulze-Delitzsch, einem der Stammväter der Genossenschaften in Deutschland. Wie auch sein Mitstreiter Friedrich Wilhelm Raiffeisen ließ er sich von dem zentralen Gedanken leiten – ich zitiere: „Was man nicht allein durchsetzen kann, dazu soll man sich mit anderen verbinden.“ Auch eine elementare und ganz offensichtlich keine falsche Erkenntnis.

Grußwort von Peter Altmaier, Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

Wenige Themen haben in den letzten Jahren so sehr an Bedeutung gewonnen wie die Diskussion um die Bürgerbeteiligung an politischen Entscheidungen. Neu ist auch, dass das Streben der Bürger nach Mitbestimmung und Beteiligung auf einer breiten gesellschaftlichen Ebene stattfindet. Vom Handwerker bis zum Banker, von der Hausfrau bis zur Rechtsanwältin, alle sind mit dabei! Für mich ist dies eine sehr erfreuliche Entwicklung. Denn die Demokratie lebt von der aktiven Teilnahme der Bürgerinnen und Bürger.

Grußwort von Ilse Aigner, Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

„Genossenschaften zeigen der internationalen Gemeinschaft, dass Wirtschaftlichkeit und soziale Verantwortung miteinander verbunden werden können.“
Mit diesen Worten hat der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban-Ki Moon, die Entscheidung der Staatengemeinschaft begründet, 2012 als Internationales Jahr der Genossenschaften auszurufen.

Grußwort von Dr. Kristina Schröder, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Die Genossenschaft ist eine moderne Unternehmensform, die sich auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten und in sehr wettbewerbsintensiven Bereichen bewährt hat und beein¬druckende Erfolge erzielt. In den nächsten Jahren wird genossenschaftliches Handeln und Wirtschaften angesichts des demografischen Wandels weiter an Bedeutung gewinnen. Es ist deshalb nachvollziehbar, dass in Deutschland wieder deutlich mehr Genossenschaften gegründet werden und auch die Zahl ihrer Mitglieder kontinuierlich gestiegen ist.

Grußwort von Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Bundesministerin der Justiz

„Was dem einzelnen nicht möglich ist, das vermögen viele.“
(Friedrich Raiffeisen, Mitbegründer des Genossenschaftswesens in Deutschland)

Dieses Zitat Friedrich Raiffeisens zum Wesen der Genossenschaft aus der Mitte des 19. Jahrhunderts trifft heute genauso zu wie vor 150 Jahren – auch deshalb freue ich mich, dass die Vereinten Nationen das Jahr 2012 zum Internationalen Jahr der Genossenschaften ausgerufen haben.

Grußwort von Peter Ramsauer, Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

Die genossenschaftliche Idee ist lebendig wie kaum jemals zuvor. Sie begegnet uns in nahezu allen Wirtschaftsbereichen: Banken, Handels- und Wohnungsunternehmen sowie zunehmend Energiegenossenschaften gestalten zentrale Lebensbereiche. In den über 150 Jahren ihrer Geschichte haben sich Genossenschaften zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor entwickelt. Rund 20 Millionen Bürgerinnen und Bürger – jeder Vierte in Deutschland – sind heute Mitglieder in einer Genossenschaft. Durch ihr Engagement bereichern sie unser gesellschaftliches und wirtschaftliches Miteinander.

Grußwort von Dr. Philipp Rösler, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie

Ich freue mich, dass wir jetzt gemeinsam in das Jahr 2012 als das internationale Jahr der Genossenschaften starten können. Wir tun dies wie die meisten Menschen in Deutschland voller Optimismus. Die Wirtschaftszahlen waren gut in den Jahren 2010 und 2011. Und auch wenn die Erwartungen für 2012 nicht ganz so hoch sind, bleibt Deutschland weiter auf positivem Wachstumskurs.

Grußwort von Ban Ki-moon, UNO-Generalsekretär (englisch)

Anlässlich der Generalversammlung der International Co-operative Alliance (deutsch: Internationaler Genossenschaftsbund) in Cancun (Mexiko) übermittelte UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon seine Grüße per Videobotschaft an die internationale Genossenschaftsgruppe. Genossenschaften seien einzigartig und besonders wertvoll für viele Länder. Sie würden weltweit einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung von Armut leisten und viele Millionen Arbeitsplätze bereitstellen. Genossenschaften seien werteorientierte Unternehmen und mit ihren Regionen fest verwurzelt.

Grußwort von Bärbel Dieckmann, Präsidentin der Welthungerhilfe

Genossenschaften sind ein grundlegender Baustein für die Überwindung von Hunger und Armut