Genossenschaftliche Gruppe

Die Genossenschaftsgruppe ist die bei Weitem mitgliederstärkste Wirtschaftsorganisation in Deutschland. Mit 20 Millionen Mitgliedern und mehr als 800.000 Mitarbeitern in über 7.500 Genossenschaften sind sie eine treibende Kraft für Wirtschaft und Gesellschaft. Jeder vierte Bundesbürger ist statistisch gesehen Mitglied einer Genossenschaft. Genossenschaften gibt es in vielen verschiedenen Bereichen und Branchen, die in fünf Sparten zusammengefasst werden können: Genossenschaftsbanken, Wohnungsgenossenschaften, Raiffeisen-Genossenschaften, gewerbliche Genossenschaften und Konsumgenossenschaften.  

Volksbank Halle Westfalen

Genossenschaftsbanken

Genossenschaftliche FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken

Nähe zum Kunden, Verantwortung in der Region und Partner des Mittelstandes – nach diesen Grundsätzen arbeiten und wirtschaften die 1.101 deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie die Verbundunternehmen der genossenschaftlichen FinanzGruppe.

Raiffeisen-Markt

Raiffeisen-Genossenschaften

Genossenschaften in der Landwirtschaft

2.452 landwirtschaftliche Waren- und Dienstleistungsgenossenschaften mit 1,5 Millionen Mitgliedern berufen sich auf die Ideen Friedrich Wilhelm Raiffeisens. Nahezu alle Landwirte, Gärtner und Winzer sind Mitglied einer oder mehrerer ländlicher Genossenschaften.

Wohnungsgenossenschaften

Wohnungsgenossenschaften in Zahlen

Mit ihren rund 2,2 Mio. Wohnungen bieten die rund 2.000 Wohnungsgenossenschaften für mehr als 5 Millionen Menschen bezahlbares und sicheres Wohnen. Der Anteil der Genossenschaftswohnungen am Mietwohnungsbestand in Deutschland von 24 Mio. Mietwohnungen beträgt ca. 10 %.

Einkaufcenter

Gewerbliche Genossenschaften

Waren- und Dienstleistungsgenossenschaften für den Mittelstand

In Deutschland gibt es derzeit 1.962 gewerbliche Waren- und Dienstleistungsgenossenschaften mit rund 380.000 Mitgliedern und einem kumulierten Jahresumsatz von etwa 115 Milliarden Euro.

Konsumgenossenschaften

Genossenschaften von Bürgern für Bürger

Das Genossenschaftsgesetz von 1889 definierte Konsumgenossenschaften als „Vereine zum gemeinschaftlichen Einkauf von Lebens- oder Wirtschaftsbedürfnissen“. Dabei bedeutet „Einkauf“ nicht, dass nur Handel betrieben wird. Die eigene Produktion ist traditionell Teil des konsumgenossenschaftlichen Konzepts.

Schülergenossenschaften

Schülergenossenschaft ist ein an der Gesellschaftsform der Genossenschaft orientiertes Modell für die Schülerfirmenarbeit. Den SchülerInnen ermöglicht die Gründung einer Schülergenossenschaft vielseitige Einblicke in ein solidarisch und demokratisch organisiertes Unternehmensmodell. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit realen Genossenschaften und den Genossenschaftsverbänden ist fester Bestandteil dieses Konzeptes.

Genossenschaftsverbände

Als Genossenschaftsverband bezeichnet man einen Regionalverband oder einen Fachprüfungsverband, in dem die Genossenschaften einer Region oder einer Branche Mitglied sind. Ihm obliegt die Prüfung nach § 53 Genossenschaftsgesetz.