Tipps für die Gründung

Die eingetragene Genossenschaft ist die Rechtsform für Kooperationen. Wie erfolgreich eine Kooperation ist, hängt neben dem persönlichen Engagement der Beteiligten und dem wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umfeld vor allem auch von der Wahl der Rechtsform ab. Die eingetragene Genossenschaft bietet für Kooperationen ein sicheres und bewährtes Rechtskleid, welches die unternehmerische Initiative der Beteiligten stärkt.

Hier erhalten Sie hilfreiche Tipps und Unterlagen für die Gründung einer Genossenschaft.

Kooperationen und Genossenschaften

Persönliches Engagement der Gründer und damit verbunden Eigennutz und Solidarität der Beteiligten sind der Antrieb genossenschaftlichen Denkens. Die eingetragene Genossenschaft bietet hierbei ein sicheres und bewährtes Rechtskleid, das einerseits die unternehmerische Initiative des Kooperationspartners sichert, ihm aber auch Perspektiven für eine erfolgreiche Zusammenarbeit bietet. Die eingetragene Genossenschaft bietet sich beispielsweise als Rechtsform an für Kooperationen von

  •  mittelständischen Unternehmen
  •  Existenzgründern
  •  Angehörigen freier Berufe
  •  Kommunen und öffentlichen Einrichtungen
  •  Bürgerinnen und Bürgern, als Modell der Übernahme öffentlicher Aufgaben
  •  Arbeitnehmern als Modell der Unternehmensnachfolge
  •  Verbrauchern und Konsumenten

 

Aufgrund der flexiblen Gestaltungsmöglichkeiten durch die Satzung eignet sich die Genossenschaft in allen Bereichen von Wirtschaft und Gesellschaft:

  •  Dienstleistungen
  •  Gesundheitswesen
  •  Handel
  •  Handwerk
  •  Industrie
  •  Bildungswesen
  •  Kultur
  •  Landwirtschaft
  •  Soziales

 
Genossenschaftliche Kooperation ist die Antwort auf anonymisierte oder monopolartige Strukturen im wirtschaftlichen, sozialen oder kulturellen Umfeld. Sie erlaubt es, mit gebündelter Nachfrage oder gebündeltem Angebot auf Märkten aufzutreten, bietet Schutz in einer Gemeinschaft und ein bewährtes und sicheres Rechtskleid.