Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften

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Die 850 beim Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverband e. V. organisierten Energiegenossenschaften leisten einen wichtigen Beitrag, die Akzeptanz und die Motivation für die Energiewende in breiten Teilen der Gesellschaft zu steigern. Über 180.000 Menschen engagieren sich in genossenschaftlichen Erneuerbare-Energien-Projekten, von der Energieproduktion und -versorgung, über den (Wärme-)Netzbetrieb bis hin zur Vermarktung.

Die Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften ist in Berlin zentraler Ansprechpartner für die Bundespolitik, aber auch für Behörden, Verbände und die Öffentlichkeit. Hauptaufgabe der Bundesgeschäftsstelle ist es, den Energiegenossenschaften eine Stimme in der bundespolitischen Debatte um die Energiewende zu geben.
 

Sie erreichen die Bundesgeschäftsstelle unter energie(at)dgrv.de.

Schreiben zum Digitalisierungsgesetz an das Bundeswirtschaftsministerium

Berlin, 2. Februar 2016

Die genossenschaftlichen Regionalverbände und die Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften haben am 2. Februar 2016 ein Schreiben zum Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende an das Bundeswirtschaftministerium gerichtet.


In dem Schreiben weisen die Verbände auf die massiven Probleme hin, die die Einführung des Gesetzes in der Version des Kabinettsentwurfes für die Energiegenossenschaften und die genossenschaftlichen Energieversorgungsunternehmen mit sich bringen würde. Vor diesem Hintergrund unterbreiten die Absender auch konkrete Änderungsvorschläge.

So ist für Energiegenossenschaften die Anhebung der Größenklassen für den zwangsweise angeordneten Einbau von intelligenten Zählern unbedingt erforderlich. Die Monopolisierung des Messwesens und die damit verbundene Messdatenhoheit der Übertragungsnetzbetreiber konterkariert ferner die energiewirtschaftliche Akteursvielfalt sowie die Entscheidungsfreiheit der Konsumenten.

Das vollständige Schreiben an den Bundeswirtschaftsminister finden Sie hier.