Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften

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Die 850 beim Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverband e. V. organisierten Energiegenossenschaften leisten einen wichtigen Beitrag, die Akzeptanz und die Motivation für die Energiewende in breiten Teilen der Gesellschaft zu steigern. Über 180.000 Menschen engagieren sich in genossenschaftlichen Erneuerbare-Energien-Projekten, von der Energieproduktion und -versorgung, über den (Wärme-)Netzbetrieb bis hin zur Vermarktung.

Die Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften ist in Berlin zentraler Ansprechpartner für die Bundespolitik, aber auch für Behörden, Verbände und die Öffentlichkeit. Hauptaufgabe der Bundesgeschäftsstelle ist es, den Energiegenossenschaften eine Stimme in der bundespolitischen Debatte um die Energiewende zu geben.
 

Sie erreichen die Bundesgeschäftsstelle unter energie(at)dgrv.de.

Stellungnahme zum Kabinettsentwurf zum Strommarktgesetz

Berlin, 21. Dezember 2015

Die Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften hat eine Stellungnahme zum Kabinettsentwurf eines Gesetzes zur Weiterentwicklung des Strommarktes (Strommarktgesetz) vom 4. November 2015 abgegeben. Der genossenschaftliche Verbund begrüßt grundsätzlich die Neuregelungen des Kabinettsentwurfs, sieht aber auch weiteren Handlungsbedarf bei der Weiterentwicklung  der Bilanzkreisbewirtschaftung.

Die genossenschaftlichen Regionalverbände und die Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften weisen zudem ausdrücklich darauf hin, dass die Einführung einer Spitzenkappung nur dann zulässig sei, wenn die Entschädigungsregelungen nach §§ 14, 15 EEG sowie dem „Leitfaden zum EEG-Einspeisemanagement“ der Bundesnetzagentur unverändert bleiben und die Anlagenbetreiber angemessen entschädigt werden. Denn der Vertrauens- und Bestandsschutz ist die Grundvoraussetzung für das Vertrauen von Bürgern, Unternehmen und Investoren wie Energiegenossenschaften und Volks- und Raiffeisenbanken in die Energiewende.

Die vollständige Stellungnahme zum Kabinettsentwurf finden Sie hier.