Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften

Die 850 beim Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverband e. V. organisierten Energiegenossenschaften leisten einen wichtigen Beitrag, die Akzeptanz und die Motivation für die Energiewende in breiten Teilen der Gesellschaft zu steigern. Über 150.000 Menschen engagieren sich in genossenschaftlichen Erneuerbare-Energien-Projekten, von der Energieproduktion und -versorgung, über den (Wärme-)Netzbetrieb bis hin zur Vermarktung.

Die Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften ist in Berlin zentraler Ansprechpartner für die Bundespolitik, aber auch für Behörden, Verbände und die Öffentlichkeit. Hauptaufgabe der Bundesgeschäftsstelle ist es, den Energiegenossenschaften eine Stimme in der bundespolitischen Debatte um die Energiewende zu geben.

Die Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften wird vom DGRV gemeinsam mit dem Baden-Württembergischen Genossenschaftsverband e.V., dem Genossenschaftsverband e.V., dem Genossenschaftsverband Bayern e.V., dem Genossenschaftsverband Weser-Ems e.V. und dem Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverband e.V. getragen.

         
 

 

Sie erreichen die Bundesgeschäftsstelle unter energie@dgrv.de.

Modell zum Erhalt der Akteursvielfalt bei Windausschreibungen

Berlin, 14. Juli 2015

Im Zuge der EEG-Novelle 2014 stellte der Gesetzgeber die Feststellung der Förderhöhe für Photovoltaik-Freiflächenanlagen auf Ausschreibungen um. Mit der nächsten EEG-Novelle soll dies auf Windenergie- und Photovoltaik-Dachanlagen ausgeweitet werden. Die Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften beim DGRV und die Greenpeace Energy eG lehnen die Einführung von Ausschreibungen ab.

Denn die zusätzlichen Risiken, die mit Ausschreibungen einhergehen, belasten vor allem kleine Akteure. Zudem konnte bisher in keinem Land, das den Erneuerbaren-Energien-Zubau durch Ausschreibungen umsetzt, empirisch nachgewiesen werden, dass dadurch der Ausbau Erneuerbarer Energien zu günstigeren volkswirtschaftlichen Kosten gelänge.

Trotz grundsätzlicher Zweifel am Ausschreibungssystem haben die Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften und Greenpeace Energy eG mit Unterstützung der IZES gGmbH ein Modell zum Erhalt der Akteursvielfalt bei Windausschreibungen entwickelt. Es soll dazu beitragen, die negativen Auswirkungen von Ausschreibungen auf kleine Akteure zu minimieren und einen ebenso praktikablen wie rechtskonformen Weg aufzeigen.

Die genauere Erläuterung des Akteursvielfaltsmodells finden Sie hier.

Wir laden Sie herzlich ein, den Vorschlag zu kommentieren.

Für Rückfragen, Kommentierungen und Diskussionen zum Modell stehen Ihnen gern zur Verfügung:

Herr René Groß, Referent für Energierecht und Energiepolitik bei der Bundesgeschäftsstelle unter 030 – 726220 923, gross@dgrv.de
Herr Marcel Keiffenheim, Leiter Politik und Kommunikation bei der Greenpeace Energy eG, 040 – 808110 675, marcel.keiffenheim@greenpeace-energy.de.