Hammer Eis eG

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Der Jubel der 1.800 Fans in der ausverkauften Halle war riesig. 5:2 stand es am Ende eines spannenden Fights im entscheidenden Play-off-Spiel gegen die Ratinger Ice Aliens. Mit diesem Sieg am 31. März 2017 hatten die Hammer Eisbären die Meisterschaft in der Eishockey-Regionalliga West für sich entschieden. Nicht nur sportlich eine Erfolgsgeschichte. Gut zwei Jahre vorher hatte der Verein noch vor dem Aus gestanden, denn die heimische Eishalle drohte, geschlossen zu werden.

„Das wäre nicht nur für den Verein, sondern für die ganze Stadt Hamm ein herber Verlust gewesen“, sagt Jan Koch, 2. Vorsitzender des Eishockeyvereins und zugleich Gründungs- und Vorstandsmitglied der Hammer Eis eG. Die Genossenschaft hatte Koch gemeinsam mit sieben weiteren Vereinsvertretern im ersten Halbjahr 2015 in beeindruckender Geschwindigkeit aus der Taufe gehoben, um die Schließung der städtischen Eishalle im westfälischen Hamm doch noch abzuwenden.

Staatsministerin Maria Böhmer hat UNESCO-Urkunde an Genossenschaftsvertreter überreicht

Berlin, 11. Mai 2017

Idee und Praxis der Genossenschaften sind Immaterielles Kulturerbe
Heute überreichte Staatsministerin Maria Böhmer in Berlin die UNESCO-Urkunde zur Auszeichnung der „Idee und Praxis der Organisation von gemeinsamen Interessen in Genossenschaften“ als Immaterielles Kulturerbe an die Deutsche Hermann-Schulze-Delitzsch-Gesellschaft e.V. und die Deutsche Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Gesellschaft e.V. Die beiden Gesellschaften waren maßgeblich an der Nominierung Deutschlands für die Repräsentative Liste der UNESCO beteiligt.

Staatsministerin Böhmer sagte zu diesem Anlass: „Ich gratuliere allen Genossenschaftlerinnen und Genossenschaftlern in Deutschland sehr herzlich zur Auszeichnung ihres Wirkens als Immaterielles Kulturerbe der Menschheit. Die Kulturform der Genossenschaften verbindet uns mit Menschen auf der ganzen Welt. Rund 800 Millionen Menschen in über 100 Ländern sind genossenschaftlich organisiert und setzen sich so für die nachhaltige Entwicklung ihrer Regionen ein. Ich kann mir deshalb gut vorstellen, dass jetzt die Genossenschaften in vielen Ländern beflügelt werden, sich der ersten Eintragung Deutschlands in die UNESCO-Liste des Immateriellen Kulturerbes anschließen zu wollen.“

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