Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften

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Die 850 beim Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverband e. V. organisierten Energiegenossenschaften leisten einen wichtigen Beitrag, die Akzeptanz und die Motivation für die Energiewende in breiten Teilen der Gesellschaft zu steigern. Über 180.000 Menschen engagieren sich in genossenschaftlichen Erneuerbare-Energien-Projekten, von der Energieproduktion und -versorgung, über den (Wärme-)Netzbetrieb bis hin zur Vermarktung.

Die Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften ist in Berlin zentraler Ansprechpartner für die Bundespolitik, aber auch für Behörden, Verbände und die Öffentlichkeit. Hauptaufgabe der Bundesgeschäftsstelle ist es, den Energiegenossenschaften eine Stimme in der bundespolitischen Debatte um die Energiewende zu geben.
 

Sie erreichen die Bundesgeschäftsstelle unter energie(at)dgrv.de.

Appell zur Einführung einer regionalen Steuerung für Wind-Onshore

Berlin, 12. Oktober 2018

Die Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften des DGRV appelliert gemeinsamen mit einer breiten Interessensgemeinschaft aus Herstellern, Zulieferern, Entwicklern, Betreibern, Genossenschaften, Bürgerenergiegesellschaften sowie Verbänden für die Einführung einer regionalen Steuerung beim Zubau von Wind-Onshore.
Eine regionale Steuerung des Wind-Onshore Zubaus südlich der Mainlinie hilft dabei, wichtige Herausforderungen des im Koalitionsvertrag aufgegriffenen ambitionierten Ausbaukorridors zu lösen. Sie sichert die Aufnahmefähigkeit der Netze, erweitert die verfügbaren Flächen und damit Projektpotentiale und fördert die Akzeptanz der Energiewende. Die Umstellung des Ausbaus von Wind-Onshore auf Ausschreibungen Anfang 2017 hat die unausgewogene Verteilung von Projekten verschärft.
Die Einführung einer regionalen Steuerung für den Zubau von Wind-Onshore kann relativ einfach über Preis- und/oder Mengensteuerung im Erneuerbare-Energien-Gesetz erfolgen und hätte kaum spürbare Effekte auf die EEG-Umlage. Er kann jedoch zu Einsparungen im Bereich der Redispatchkosten und der Kosten des Netzausbaus beitragen.