Balkonstrom statt Mieterstrom

10. April 2019

Für viele Energiegenossenschaften ist das Mieterstrommodell uninteressant. Grund dafür sind die komplexen rechtlichen Vorgaben und die Mischung aus hohen Kosten und unsicherer Ertragslage. Daher suchen Energiegenossenschaften nach anderen Wegen, um auch Mieter bei Energieprojekten einzubinden. Die Energeno aus Heilbronn im Norden Baden-Württembergs vermarktet beispielsweise Plugin-Solarmodule, die am Balkon angebracht werden können und einfach in die Steckdose eingesteckt werden. Europaweit sind geschätzt mindestens 200.000 solcher Solarmodule bislang problemlos im Einsatz, in Deutschland soll deren Zahl bei 40.000 liegen. Die Energeno bietet zwei unterschiedliche Modelle für mobile Photovoltaikmodule mit einer Leistung von 300 Watt: So kann das Modul für 3,30 Euro im Monat gemietet werden oder über die Internetseite für 400 Euro gekauft werden. Im Jahr kann die Stromrechnung um 50 bis 90 Euro gesenkt werden. Die Energiegenossenschaft übernimmt in beiden Fällen die Lieferung der Module. Neben der Installation auf dem Balkon bietet sich auch die Nutzung des Moduls für die Stromversorgung in Gärten an.

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