Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften

teaser.jpg

Die 850 beim Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverband e. V. organisierten Energiegenossenschaften leisten einen wichtigen Beitrag, die Akzeptanz und die Motivation für die Energiewende in breiten Teilen der Gesellschaft zu steigern. Über 180.000 Menschen engagieren sich in genossenschaftlichen Erneuerbare-Energien-Projekten, von der Energieproduktion und -versorgung, über den (Wärme-)Netzbetrieb bis hin zur Vermarktung.

Die Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften ist in Berlin zentraler Ansprechpartner für die Bundespolitik, aber auch für Behörden, Verbände und die Öffentlichkeit. Hauptaufgabe der Bundesgeschäftsstelle ist es, den Energiegenossenschaften eine Stimme in der bundespolitischen Debatte um die Energiewende zu geben.
 

Sie erreichen die Bundesgeschäftsstelle unter energie(at)dgrv.de.

Tagung der Energiegenossenschaften: Neue Wege für den Klimaschutz

Am 20. und 21. September 2019 findet in Kassel die bundesweite Tagung "Neue Wege für den Klimaschutz" statt. Ziel der Veranstaltung ist es, einen fachlichen Austausch unter lokalen Energiewendeakteuren zu ermöglichen, um so Inspiration, Motivation und Know-how für die nächsten Umsetzungsschritte zu schaffen. Zu den Themen gehören u.a. Strategien zum weiteren PV-Ausbau, genossenschaftliche Geschäftsmodelle für Elektromobilität, ergänzende Dienstleistungen für Nahwärmegenossenschaften und Vorgehensweisen zur Steigerung der gesellschaftlichen Wirkungskraft von lokalen Energiewendemaßnahmen.

Außerdem werden die Ergebnisse des seit 2016 laufenden Projekts klimaGEN präsentiert. Seit Ende 2016 begleitet die Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften des DGRV gemeinsam mit der Universität Kassel und deENet e. V. ausgewählte Energiegenossenschaften. Unter der Leitidee „Von der Energie- zur Klimaschutzgenossenschaft“ haben das fünfköpfige Projektteam und 13 Energiegenossenschaften aus dem gesamten Bundesgebiet über die Projektlaufzeit ausgelotet, welche Geschäftsfelder unter den aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen aussichtsreich sind. Außerdem wurde untersucht inwiefern Energiegenossenschaften als lokale Gemeinschaften einen gesellschaftlichen Raum und eine organisatorische Struktur bieten, um die Mitglieder und Verbraucher beim alltäglichen Klimaschutz zu unterstützen.

Diskutieren Sie mit spannenden Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Verbänden.

Das Tagungsprogramm und den Link zur Anmeldung finden Sie hier.

Meldung der Steckdosen-Solargeräte zukünftig durch den Anlagenbetreiber möglich

Berlin, 27. April 2019

Verbraucher können zukünftig Steckdosen-Solargeräte bis zu einer Gesamtleistung von 600 Watt selbst beim zuständigen Netzbetreiber anmelden und müssen nun nicht mehr einen Elektriker beauftragen. Diese neue Handlungsfreiheit ermöglicht eine Neuregelung der Norm VDE-AR-N 4105, die am 27. April 2019 in Kraft tritt.

Gesetzgebungsverfahren zur Beschleunigung des Energieleitungsausbaus abgeschlossen

Berlin, 12. April 2019

Neuregelungen zur Stromsteuer verabschiedet

Berlin, 11. April 2019

Am 11. April 2019 endete das Gesetzgebungsverfahren zum Stromsteuergesetz im Bundestag. Nach einer letzten Beratung im Bundesrat voraussichtlich am 17. Mai 2019 werden die Neuregelungen wahrscheinlich am 1. Juli 2019 in Kraft treten.

Europäischer Gerichtshof: EEG 2012 keine Beihilfe

Brüssel, 28. März 2019

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat am 28. März 2019 im Interesse der Bundesrepublik Deutschland entschieden. Entgegen der Meinung der EU-Kommission sowie des erstinstanzlichen Gerichts der Europäischen Union (EuG) stellte der EuGH fest, dass der Förder- und Umlagemechanismus des EEG 2012 (EEG-Vergütung, besondere Ausgleichsregelungen, EEG-Umlage) keine europarechtliche Beihilfe ist.

LaNEG Rheinland-Pfalz veröffentlicht Kurzfilm „Bürger.Macht.Energie“

Mit dem Film will LaNEG informieren und zum Mitmachen bewegen. Denn für Bürgerinnen und Bürger lohnt es sich doppelt, sich einer Genossenschaft anzuschließen. Sie leisten einen Beitrag zum Klimaschutz und können ihr Geld gut anlegen. Bürgerenergie ist ein wesentlicher Treiber der Energiewende. Hier geht’s zum Film. 

Neue Vorgaben bei Installation einer Ladesäule

Berlin, 22. März 2019

Marktstammdatenregister gestartet – Registerpflicht für Energiegenossenschaften

Berlin, 15. März 2019

Das Webportal des Marktstammdatenregisters (MaStR) hat am 31. Januar 2019 den Betrieb aufgenommen und so können Energiegenossenschaften zukünftig ihrer Registrierungspflicht für Neu- und Bestandsanlagen nachkommen. Im Folgenden beantwortet die Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften die zwölf wichtigsten Fragen:

Energiesammelgesetz – Ein Überblick für Energiegenossenschaften

Berlin, 15. März 2019

Über die überraschende und kurzfristige Sonderkürzung bei Solarenergie-Dachanlagen zwischen 40 und 750 kW hatten wir Sie schon informiert. Im Folgenden finden Sie einen Überblick über die anderen für Energiegenossenschaften interessanten Inhalte:

AG Akzeptanz/Energiewende der CDU/CSU und SPD und 52 GW-Deckel-Appell

Berlin, 26. Februar 2019

Die AG Akzeptanz/Energiewende der CDU/CSU und SPD tagt seit Mitte Januar und plante ursprünglich bis Ende März 2019 Ergebnisse vorzulegen. Themen, die für Energiegenossenschaften interessant sind und diskutiert werden, reichen von „akzeptanzfördernden“ Maßnahmen  bei Windprojekten (von Abstandsregelungen bis zur finanziellen Kommunalbeteiligung), Nord-Süd-Ausgleich bei Windausschreibungen, Mieterstrom bis zum baldigen Erreichen des 52 GW-Solardeckels.

Positionspapier der Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften zum Energiesammelgesetz 2018

Berlin, 20. November 2018

Kostenloses Webinar: E-Mobilität und Carsharing - was man von Energiegenossenschaften lernen kann


28. Januar 2019, 18.00 Uhr

Bürgerenergie-Gemeinschaft in der Elektrizitätsbinnenmarkt-Richtlinie

Brüssel, 18. Dezember 2018

Die Gesetzesnovelle „Saubere Energie für alle Europäer“ und damit auch die für die Energiegenossenschaften bedeutende Elektrizitätsbinnenmarkt-Richtlinie (E-RL) und -Verordnung wurde zum 18. Dezember 2018 politisch abgeschlossen. Die E-RL muss bis 31. Dezember 2020 in nationales Recht umgesetzt werden. Die Elektrizitätsbinnenmarkt-Verordnung gilt hingegen ab 1. Januar 2020 unmittelbar im deutschen Recht.

Keine vollständige Streichung der Photovoltaik-Sonderkürzungen

Berlin, 30. November 2018

Die Regierungskoalition hat sich auf einen Kompromiss beim Energiesammelgesetz geeinigt, das am 30. November in der zweiten und dritten Lesung durch den Bundestag angenommen wurde. Abschließend wird der Bundesrat das Gesetz am 14. Dezember beschließen, so dass es nach der Verkündung im Bundesgesetzblatt in Kraft treten kann.  Die durch die Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften beim DGRV eingebrachte Forderung nach Streichung der Sonderkürzungen für Photovoltaik-Dachanlagen in den Leistungsbereichen von 40 bis 750 Kilowatt wurde nicht umgesetzt. Zwar folgte die Bundesregierung grundsätzlich der Argumentation, dass die Kurzfristigkeit und Höhe der Sonderkürzungen für PV-Dachanlagen im mittleren Leistungsbereich eine Gefährdung des energiegenossenschaftlichen Kerngeschäfts bedeutet. Allerdings einigte sich die Regierungsfraktion politisch nur auf eine Abschwächung der im Kabinettsbeschluss vorgesehenen Sonderkürzungen. 

Energiesammelgesetz trifft energiegenossenschaftliches Kerngeschäft

Großteil der mehr als 850 Energiegenossenschaften droht Stillstand – Regionale Investitionen in gemeinschaftliche Photovoltaik gefährdet

Berlin, 20. November 2018.

Appell zur Einführung einer regionalen Steuerung für Wind-Onshore

Berlin, 12. Oktober 2018

Förderung von KWK-Eigenstrom im Einklang mit EU-Beihilferecht

Brüssel, 1. August 2018

Schleswig-Holstein hat einen Fonds zur Unterstützung von Bürgerenergieakteuren eingerichtet

Seit Anfang Juli unterstützt das Energiewendeministerium des Landes Schleswig-Holstein Bürgerenergieprojekte in der Startphase mit jeweils bis zu 200.000 Euro. Ziel des von der Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) verwalteten Fonds ist es, die Förderlücke zwischen Projektidee und Projektumsetzung zu schließen. Über den Fond können Beratungen, Gutachten und Vorplanungen finanziert werden, konkret bspw. Steuer- oder Rechtsberatungen, Machbarkeitsstudien, UVP-Studien oder Maßnahmen zur Information und Beteiligung der Öffentlichkeit.

Analyse zur fünften Ausschreibungsrunde Windenergie an Land

Die Fachagentur Windenergie an Land hat die fünfte Ausschreibungsrunde zur Windenergie in Deutschland analysiert. In der im Mai durchgeführten Runde unterschritt die Menge der Gebote erstmals das ausgeschriebene Volumen: Es gingen 111 Gebote für 604 Megawatt (MW) neue Windenergieleistung ein. Ausgeschrieben waren  670 MW. Auch der Trend zur Konzentration der Zuschläge für Gebote im Norden Deutschlands setzt sich fort. Mittlerweile sind 91 Prozent der bezuschlagten Projekte nördlich der Mainlinie.

Betreiber von Erneuerbare-Energien-Anlagen müssen wichtige Meldepflichten an die Bundesnetzagentur beachten – Sofortiges Handeln empfohlen

Je nachdem, in welchem Zeitraum Erneuerbare-Energien-Anlagen (EE-Anlagen) in Betrieb genommen worden sind, gelten verschiedene Fassungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Damit sind an das Versäumnis der Meldepflichten gegenüber der Bundesnetzagentur auch verschiedene Rechtsfolgen geknüpft. Diese Rechtsfolgen reichen von einer vollständigen Reduzierung der EEG-Vergütung auf Null bis zu einer Verringerung um nur 20%.