Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften

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Die 860 beim Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverband e. V. organisierten Energiegenossenschaften leisten einen wichtigen Beitrag, die Akzeptanz und die Motivation für die Energiewende in breiten Teilen der Gesellschaft zu steigern. Über 180.000 Menschen engagieren sich in genossenschaftlichen Erneuerbare-Energien-Projekten, von der Energieproduktion und -versorgung, über den (Wärme-)Netzbetrieb bis hin zur Vermarktung.

Die Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften ist in Berlin zentraler Ansprechpartner für die Bundespolitik, aber auch für Behörden, Verbände und die Öffentlichkeit. Hauptaufgabe der Bundesgeschäftsstelle ist es, den Energiegenossenschaften eine Stimme in der bundespolitischen Debatte um die Energiewende zu geben.
 

Sie erreichen die Bundesgeschäftsstelle unter energie(at)dgrv.de.

Eckpunkte zum Klimaschutzprogramm 2030 aus Sicht der Energiegenossenschaften

Berlin, 9. Oktober 2019

Am 20. September 2019 einigte sich die Bundesregierung auf die Eckpunkte für das Klimaschutzprogramm 2030. Anschließend beschloss das Bundeskabinett am 9. Oktober 2019 das ausführliche Klimaschutzprogramm und gleichzeitig den Entwurf zum Bundes-Klimaschutzgesetz. Aus Sicht der Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften beim DGRV enthalten die Eckpunkte und das ausführliche Klimaschutzprogramm einzelne Maßnahmen, wie z.B. die Abschaffung des Solardeckels, die positiv zu bewerten sind. Insgesamt sind die Ergebnisse jedoch eine herbe Enttäuschung und es ist nicht damit zu rechnen, dass Deutschland damit die Klimaschutzziele  2030 erreichen wird. Hier finden Sie einen Überblick zu den wichtigsten Maßnahmen aus Sicht der Energiegenossenschaften.

Hier finden Sie einen Überblick zu den wichtigsten Maßnahmen aus Sicht der Energiegenossenschaften.

Stellungnahme zur Festlegung der Bundesnetzagentur zu zusätzlichen Angaben für die Erstellung von Bilanzen

Bonn, 2. Oktober 2019

Die genossenschaftlichen Regionalverbände haben in Zusammenarbeit mit der Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften beim DGRV am 2. Oktober gegenüber der Bundesnetzagentur eine Stellungnahme zur Festlegung von Vorgaben von zusätzlichen Bestimmungen für die Erstellung und Prüfung von Jahresabschlüssen und Tätigkeitsabschlüssen gegenüber vertikal integrierten Energieversorgungsunternehmen und rechtlich selbständigen Netzbetreibern im Bereich Strom und Gas abgegeben.

Start des verpflichtenden Smart-Meter-Rollouts noch in 2019 erwartet

Bonn, 30. September 2019

Bis zum 30. Oktober 2019 können wieder Förderanträge für 5.000 Normalladepunkten und 5.000 Schnellladepunkten gestellt werden. Nähere Informationen zur Antragerstellung Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zertifizierte mittlerweile den zweiten Smart-Meter-Gateway. Sobald das BSI einen dritten Gateway zertifiziert, kann der verpflichtende Smart-Meter-Rollout starten.

So geht Mieterstrom mit den Bürgern – Unsere Vorschläge

Berlin, 12. September 2019

Am 12. September 2019 veröffentlichte das Bundeswirtschaftsministerium den Mieterstrombericht, den es gemäß EEG zur Evaluierung der Förderung bekanntgeben muss. Der Bericht zeigte anschaulich, dass das Ziel, die Mieterinnen und Mieter stärker an der Energiewende zu beteiligen bzw. die Energiewende in den Städten zu stärken, deutlich verfehlt wurde. So sind nach Angaben der Bundesnetzagentur aktuell lediglich rd. 1,5 % des ausgegebenen politischen Jahresziels für PV-Mieterstrom realisiert worden.

Bundeskongress genossenschaftliche Energiewende 2020

Am 3. März 2020 wird wieder der Bundeskongress genossenschaftliche Energiewende im Haus der DZ BANK AG, Pariser Platz 3, 10117 Berlin, stattfinden.

Wir freuen uns, dass Andreas Feicht, Staatssekretär für Energiepolitik im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, einen Einblick in die bundespolitische Energiepolitik geben wird.

Der kostenlose Kongress bietet auch 2020 wieder eine Plattform, auf der Praktiker aus Energiegenossenschaften und genossenschaftlichen Unternehmen mit Politikern und Verbandsvertretern die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland und Europa diskutieren können.

Aufgrund der Internationalen Tourismusmesse in Berlin empfehlen wir eine zeitnahe Hotelbuchung.

Vierter Förderaufruf des Bundesprogramms „Ladeinfrastruktur“ gestartet

Berlin, 19. August 2019

Bis zum 30. Oktober 2019 können wieder Förderanträge für 5.000 Normalladepunkten und 5.000 Schnellladepunkten gestellt werden. Nähere Informationen zur Antragerstellung hier.

Energiegenossenschaften im deutschen Nationalen Energie- und Klimaplan nicht berücksichtigt

Berlin, 26. Juli 2019


Jeder Mitgliedsstaat muss einen Bericht über seine nationale Energie- und Klimapolitik der letzten zehn Jahre bis Ende 2019 bei der Europäischen Kommission vorlegen. Hierzu fand eine Konsultation zum deutschen Nationalen Energie- und Klimaplan statt. Im Rahmen der Konsultation gab die Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften beim DGRV in Zusammenarbeit mit den genossenschaftlichen Regionalverbänden Ende Juli 2019 eine Stellungnahme ab.

DGRV-Jahresumfrage Energiegenossenschaften: Positives Geschäftsklima wird durch schwierigere Rahmenbedingungen eingebremst

Berlin, 22. Juli 2019

Ausschreibungen bei Windenergie und Photovoltaik hemmen die wirtschaftliche Entwicklung. Perspektiven bieten kleine Photovoltaikanlagen und neue EU-Regeln.

Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften positioniert sich im Konsultationsverfahren zu den Umwelt- und Energiebeihilfeleitlinien

Brüssel, 19. Juli 2019

Am 19. Juli gab die Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften beim DGRV in Zusammenarbeit mit den genossenschaftlichen Regionalverbänden im Rahmen der Konsultation zu den europäischen Umwelt- und Energiebeihilfeleitlinien eine Stellungnahme ab. In der Stellungnahme kritisierten die genossenschaftlichen Verbände vor allem, dass die durch die Beihilfeleitlinien vorgeschriebenen Ausschreibungen in Deutschland dazu geführt haben, dass Energiegenossenschaften vom Markt der Windenergie an Land und der großen Solaranlagen ausgeschlossen wurden.

Umweltbonus für E-Autos wird bis Ende 2020 verlängert

Berlin, 1. Juli 2019

Mit der am 1. Juli 2019 in Kraft getretenen Novellierung der Richtlinie des Bundesministeriums für Wirt-schaft und Energie zur Förderung elektrisch betriebener Fahrzeuge verlängert sich die Kaufprämie für Elektro-Autos, der sogenannte Umweltbonus. Neben dem Zuschuss zum Fahrzeug wird jetzt außerdem der Einbau eines akustischen Warnsignals zur Gefahrenprävention für andere Verkehrsteilnehmer gefördert. Die Förderhöhe für die sogenannten AVAS beträgt pauschal 100 Euro.

Bundesrat stimmt Mieterstrombeschluss zu

Berlin, 28. Juni 2019

Am 28. Juni 2019 stimmte der Bundesrat den vom Bundestag eingebrachten Änderungen im Körper-schaftssteuergesetz zu. Diese machen es für Wohnungsbaugenossenschaften und -vereine etwas attraktiver, Mieterstrom anzubieten. Die Änderungen betreffen die Größenordnung der Ausnahmen von der Körperschaftssteuerpflicht für Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften sowie Vereine, die im Wohnungsbereich tätig sind. Bisher waren diese von der Körperschaftssteuer befreit, wenn sie nicht mehr als 10 Prozent ihrer Einnahmen in anderen Wirtschaftsbereichen erzielen. Dieser Prozentsatz wird nach Inkrafttreten des Gesetzes unter bestimmten, engen Bedingungen auf 20 Prozent erhöht.

Neue 44. Bundesimmissionsschutzverordnung für mittelgroße Feuerungsanlagen in Kraft getreten

Berlin, 20. Juni 2019

Am 20. Juni 2019 ist die neue Verordnung über mittelgroße Feuerungs-, Gasturbinen- und Verbrennungsmotoranlagen (44. BImSchV) in Kraft getreten. In der Verordnung werden u.a. neue Emissionsgrenzwerte für Feuerungsanlagen zwischen 1 und 50 MW festgelegt.

Europäischer Rat vollendet Rechtsakte zum Elektrizitätsbinnenmarkt

Brüssel, 22. Mai 2019

Die EU hat die Überarbeitung ihres Rahmens für die Energiepolitik abgeschlossen. Ziel ist die  Umstellung des Energiesystems, um die Klimaschutzverpflichtungen von Paris zu erfüllen. Der Rat hat am 22. Mai die letzten vier Dossiers des Pakets „Saubere Energie für alle Europäer“ (Elektrizitätsbinnenmarkt-Richtlinie, Strom-, Risikovorsorge- und Acer-Verordnung) angenommen. Die Verordnungen gelten ab 1. Januar 2020 unmittelbar in jedem Mitgliedstaat. Die Richtlinie muss innerhalb von zwölf Monaten in nationales Recht umgesetzt sein.

Meldung der Steckdosen-Solargeräte zukünftig durch den Anlagenbetreiber möglich

Berlin, 27. April 2019

Verbraucher können zukünftig Steckdosen-Solargeräte bis zu einer Gesamtleistung von 600 Watt selbst beim zuständigen Netzbetreiber anmelden und müssen nun nicht mehr einen Elektriker beauftragen. Diese neue Handlungsfreiheit ermöglicht eine Neuregelung der Norm VDE-AR-N 4105, die am 27. April 2019 in Kraft tritt.

Gesetzgebungsverfahren zur Beschleunigung des Energieleitungsausbaus abgeschlossen

Berlin, 12. April 2019

Neuregelungen zur Stromsteuer verabschiedet

Berlin, 11. April 2019

Am 11. April 2019 endete das Gesetzgebungsverfahren zum Stromsteuergesetz im Bundestag. Nach einer letzten Beratung im Bundesrat voraussichtlich am 17. Mai 2019 werden die Neuregelungen wahrscheinlich am 1. Juli 2019 in Kraft treten.

Europäischer Gerichtshof: EEG 2012 keine Beihilfe

Brüssel, 28. März 2019

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat am 28. März 2019 im Interesse der Bundesrepublik Deutschland entschieden. Entgegen der Meinung der EU-Kommission sowie des erstinstanzlichen Gerichts der Europäischen Union (EuG) stellte der EuGH fest, dass der Förder- und Umlagemechanismus des EEG 2012 (EEG-Vergütung, besondere Ausgleichsregelungen, EEG-Umlage) keine europarechtliche Beihilfe ist.

LaNEG Rheinland-Pfalz veröffentlicht Kurzfilm „Bürger.Macht.Energie“

Mit dem Film will LaNEG informieren und zum Mitmachen bewegen. Denn für Bürgerinnen und Bürger lohnt es sich doppelt, sich einer Genossenschaft anzuschließen. Sie leisten einen Beitrag zum Klimaschutz und können ihr Geld gut anlegen. Bürgerenergie ist ein wesentlicher Treiber der Energiewende. Hier geht’s zum Film. 

Neue Vorgaben bei Installation einer Ladesäule

Berlin, 22. März 2019

Marktstammdatenregister gestartet – Registerpflicht für Energiegenossenschaften

Berlin, 15. März 2019

Das Webportal des Marktstammdatenregisters (MaStR) hat am 31. Januar 2019 den Betrieb aufgenommen und so können Energiegenossenschaften zukünftig ihrer Registrierungspflicht für Neu- und Bestandsanlagen nachkommen. Im Folgenden beantwortet die Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften die zwölf wichtigsten Fragen: