Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften

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Die 860 beim Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverband e. V. organisierten Energiegenossenschaften leisten einen wichtigen Beitrag, die Akzeptanz und die Motivation für die Energiewende in breiten Teilen der Gesellschaft zu steigern. Über 180.000 Menschen engagieren sich in genossenschaftlichen Erneuerbare-Energien-Projekten, von der Energieproduktion und -versorgung, über den (Wärme-)Netzbetrieb bis hin zur Vermarktung.

Die Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften ist in Berlin zentraler Ansprechpartner für die Bundespolitik, aber auch für Behörden, Verbände und die Öffentlichkeit. Hauptaufgabe der Bundesgeschäftsstelle ist es, den Energiegenossenschaften eine Stimme in der bundespolitischen Debatte um die Energiewende zu geben.
 

Sie erreichen die Bundesgeschäftsstelle unter energie(at)dgrv.de.

Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften positioniert sich im Konsultationsverfahren zu den Umwelt- und Energiebeihilfeleitlinien

Brüssel, 19. Juli 2019

Am 19. Juli gab die Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften beim DGRV in Zusammenarbeit mit den genossenschaftlichen Regionalverbänden im Rahmen der Konsultation zu den europäischen Umwelt- und Energiebeihilfeleitlinien eine Stellungnahme ab. In der Stellungnahme kritisierten die genossenschaftlichen Verbände vor allem, dass die durch die Beihilfeleitlinien vorgeschriebenen Ausschreibungen in Deutschland dazu geführt haben, dass Energiegenossenschaften vom Markt der Windenergie an Land und der großen Solaranlagen ausgeschlossen wurden.

Ferner wiesen die Verbände darauf hin, dass Energiegenossenschaften ein gesichertes Investitionsklima, z.B. in der Form einer gesetzlichen Vergütung, brauchen, um weiterhin zum Erreichen der nationalen und europäischen Klima- und Erneuerbare-Energien-Ziele beizutragen. Um dies zu gewährleisten, beinhaltet die Stellungnahme verschiedene Vorschläge wie z.B. die Erhöhung der de-minimis Grenzen für gesetzliche Vergütungen, Marktprämien und Ausschreibungen.

Weitere Kritikpunkte und Vorschläge finden Sie in der ausführlichen Stellungnahme: