Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften

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Die 850 beim Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverband e. V. organisierten Energiegenossenschaften leisten einen wichtigen Beitrag, die Akzeptanz und die Motivation für die Energiewende in breiten Teilen der Gesellschaft zu steigern. Über 180.000 Menschen engagieren sich in genossenschaftlichen Erneuerbare-Energien-Projekten, von der Energieproduktion und -versorgung, über den (Wärme-)Netzbetrieb bis hin zur Vermarktung.

Die Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften ist in Berlin zentraler Ansprechpartner für die Bundespolitik, aber auch für Behörden, Verbände und die Öffentlichkeit. Hauptaufgabe der Bundesgeschäftsstelle ist es, den Energiegenossenschaften eine Stimme in der bundespolitischen Debatte um die Energiewende zu geben.
 

Sie erreichen die Bundesgeschäftsstelle unter energie(at)dgrv.de.

Vorschlag zur Akteursvielfalt: Listenverfahren für Bürgerenergie bei Ökostrom-Ausschreibungen

Berlin, 9. März 2016

Die Energie-Genossenschaft Greenpeace Energy eG und die Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften beim DGRV - Deutscher Genossenschafts- und Raiffeisenverband e.V. haben heute einen Vorschlag für ein Verfahren veröffentlicht, das die Zukunft von Bürgerwindparks sichern soll. Danach könnten kleine, lokale Akteure mit ihren Windenergieprojekten erfolgreich an den umstrittenen Ausschreibungen teilnehmen, die das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ab 2017 vorschreibt.

Konsultation zur Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED II)

Berlin, 10. Februar 2016

Die Europäische Kommission plant mit einer Richtlinie, den Anteil der Erneuerbaren Energien nach dem Jahr 2020 weiter zu erhöhen. Mit der Erneuerbare-Energien-Richtlinie aus dem Jahr 2009 wurde erstmals ein rechtlich verbindlicher Ausbau der Erneuerbaren Energien in Europa beschlossen. Demnach müssen in der Europäischen Union bis zum Jahr 2020 mindestens 20 Prozent des Bruttoendenergieverbrauchs aus erneuerbaren Quellen stammen.

Meldefrist für Eigenversorgung bis 28. Februar 2016

Berlin, 9. Februar 2016

Die mit dem EEG 2014 eingeführte EEG-Abgabe auf selbstverbrauchten Strom (die sogenannte Sonnensteuer) hat für alle betroffenen, d.h. umlagepflichtigen Eigenstromversorger, zur Konsequenz, eine Meldung an den zuständigen Netzbetreiber durchführen zu müssen. Dieser Pflicht sollte zwingend nachgekommen werden, da andernfalls drastische Konsequenzen drohen.

Schreiben zum Digitalisierungsgesetz an das Bundeswirtschaftsministerium

Berlin, 2. Februar 2016

Die genossenschaftlichen Regionalverbände und die Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften haben am 2. Februar 2016 ein Schreiben zum Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende an das Bundeswirtschaftministerium gerichtet.

Stellungnahme zum Kabinettsentwurf zum Strommarktgesetz

Berlin, 21. Dezember 2015

Die Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften hat eine Stellungnahme zum Kabinettsentwurf eines Gesetzes zur Weiterentwicklung des Strommarktes (Strommarktgesetz) vom 4. November 2015 abgegeben. Der genossenschaftliche Verbund begrüßt grundsätzlich die Neuregelungen des Kabinettsentwurfs, sieht aber auch weiteren Handlungsbedarf bei der Weiterentwicklung  der Bilanzkreisbewirtschaftung.

Vergütung für PV-Anlagen nach dem EEG: Ein Handbuch für Genossenschaften

Neu-Isenburg/Erbach/Berlin, 17. Dezember 2015

Der Genossenschaftsverband e.V., das LaNEG Hessen e.V. und die Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften haben die aktuellen Vergütungsmodelle für PV-Anlagen in einem Handbuch zusammengefasst. Das Handbuch gibt einen ersten Überblick über die Stromabsatzwege aus Dachanlagen (EEG-Vergütung via Netzeinspeisung, Eigenversorgung via Verpachtung oder Vor-Ort-Lieferung).

Dritte PV-Ausschreibungsrunde - Überraschende Zuschläge für zwei Energiegenossenschaften

Berlin, 14. Dezember 2015

Am 11. Dezember 2015 hat die Bundesnetzagentur die 43 bezuschlagten Gebote der dritten Ausschreibungsrunde für Photovoltaik-Freiflächen (PV-FFA) bekanntgegeben. Unter den bezuschlagten Unternehmen finden sich auch zwei Energiegenossenschaften. Die Runde ist aber noch nicht endgültig abgeschlossen, weil noch ein mögliches Nachrückverfahren abgewartet werden muss.

Veröffentlichung des Eckpunktepapiers „EEG-Novelle 2016“ durch das BMWi

Berlin, 8. Dezember 2015

Die nächste Novelle des EEG steht im kommenden Jahr an. Diesmal geht es laut BMWi ausschließlich um die Einführung der schon länger geplanten Ausschreibungen für EE-Anlagen. Nach dem ersten Eckpunktepapier aus dem Sommer hat das BMWi Anfang Dezember ein weiteres zu dieser Novelle veröffentlicht:

Zustimmung des Bundestages zur KWKG-Novelle und Verbesserung für dezentrale KWK-Projekte

Berlin, 3. Dezember 2015

Am 3. Dezember hat der Bundestag dem überarbeiteten Entwurf zum neuen Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) zugestimmt. Im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens ist der Entwurf noch einmal positiv verändert worden. Energiegenossenschaften können damit wieder mehr Projekte im KWK-Contracting-Bereich wirtschaftlich umsetzen.

Angebot der Agrokraft-Mitgliederverwaltungs-Software

Bad Neustadt a.d. Saale, 23. November 2015

Gerade für neu gegründete Genossenschaften stellen der Umgang mit der Mitgliederverwaltung und die damit verbundene Datensicherung eine Herausforderung dar. Die Agrokraft GmbH bietet daher ein Sonderangebot ihrer kostengünstigen Software an.

Verbändeanhörung zur KWKG-Novelle und Verbesserung für dezentrale KWK-Projekte

Berlin, 13. November 2015

Am 11. November fand die Anhörung zum Referentenentwurf des neuen KWK-Gesetzes  im Bundestagsausschuss für Wirtschaft und Energie statt.

Im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens ist der KWK-Gesetz-Entwurf positiv verändert worden. Energiegenossenschaften könnten wieder mehr Projekte im KWK-Contracting-Bereich wirtschaftlich umsetzen. KWK-Contracting-Projekte würden wieder eine Förderung für Anlagen bis 100kWel erhalten.

Dritte Runde der PV-Ausschreibungen am 1. Dezember 2015

Berlin, 12. November 2015

Am 1. Dezember 2015 ist der Gebotstermin für die dritte Ausschreibungsrunde. Das Ausschreibungsvolumen beträgt dieses Mal 200 MW, also 50 MW mehr als in der ersten und zweiten Runde. Der zulässige Höchstwert für die Gebotsabgabe beträgt 11,09 ct/kWh. Falls Gebote über diesem Wert liegen, werden diese ausgeschlossen. In der ersten Runde lag der höchste bezuschlagte Gebotswert bei 9,43 ct/kWh und in der zweiten Runde bei 8,49 ct/kWh.

Kongress "100% Erneuerbare-Energie-Regionen"

Kassel, 10./11. November 2015

„Wir gehen weiter“ unter diesem Motto stand der diesjährige Kongress "100% Erneuerbare-Energie-Regionen". Mehr als 500 Teilnehmer – vor allem Vertreter aus Kommunen, Wirtschaft und Wissenschaft – diskutierten am 10. und 11. November in Kassel über die Zukunft der dezentralen Energiewende. Ihr klares Signal: Trotz der ungünstigen Rahmenbedingungen wird die Energiewende in den Kommunen und Landkreisen weiter aktiv vorangebracht!

Rückforderung von Gebühren für Netzverträglichkeitsprüfung für Photovoltaikanlagen

Berlin, 19. Oktober 2015

Die Clearingstelle EEG veröffentlichte im Mai 2015 den Hinweis, dass Netzbetreiber keine Gebühren für die Netzverträglichkeitsprüfung in Rechnung stellen dürfen. Damit haben Anlagenbetreiber die Möglichkeit, Gelder aus den vergangenen Rechnungen zurückzufordern.

Stellungnahme zum Eckpunktepapier "Ausschreibungen für die Förderung von Erneuerbare-Energien-Anlagen"

Berlin, 30. September 2015

Die Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften hat heute gegenüber dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie eine Stellungnahme zum Eckpunktepapier "Ausschreibungen für die Förderung von Erneuerbare-Energien-Anlagen" abgegeben.

Die Bundesgeschäftsstelle begrüßt das Vorhaben der Bundesregierung, bei der Umstellung auf Ausschreibungen für den weiteren Ausbau von Windenergie und großen Photovoltaikdachanlagen vor allem auch die Akteursvielfalt bewahren zu wollen. Damit kleine Akteure wie Energiegenossenschaften und genossenschaftlichen Energieversorgungsunternehmen zukünftig aber eine Chance in diesem Bieterwettbewerb haben, schlägt die Bundesgeschäftsstelle für die konkrete Ausgestaltung des Ausschreibungsdesigns ein Preisübertragungs-Modell vor.

Stellungnahme zum Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz – KWKG

Berlin, 7. September 2015

Die Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften beim DGRV hat heute eine Stellungnahme zum Referentenentwurf für ein Gesetz für die Erhaltung, die Modernisierung und den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung (Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz – KWKG) gegenüber dem BMWi abgegeben.

Aus der Perspektive der Energiegenossenschaften und genossenschaftlichen Energieversorgungsunternehmen sollte der Referentenentwurf insbesondere beim Thema Objekt- und Quartiersversorgung/Mieterstrom noch nachgebessert werden.

Landwirtschaftliche Genossenschaften in Japan fördern Energiewende

Berlin, 3. September 2015

Japanische Wissenschaftler informierten sich heute bei der Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften beim DGRV über die Beteiligung der Bürger am Ausbau der Erneuerbaren Energien. Auch die Aktivitäten von Kommunen und landwirtschaftlichen Genossenschaften stießen auf großes Interesse.

 

Auf dem Besuchsprogramm standen zudem die energieautarke Kommune Feldheim, die Agrargenossenschaft „Fläming“ sowie die Energiegenossenschaft „Naturenergie Fläming“ in Bad Belzig (Foto).

Stellungnahme zum Weißbuch „Ein Strommarkt für die Energiewende“

Berlin, 21. August 2015

Die Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften hat eine Stellungnahme zum Ergebnispapier „Ein Strommarkt für die Energiewende“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (Weißbuch) abgegeben. Der genossenschaftliche Verbund begrüßt die mit dem Konsultationsverfahren angestoßene Debatte, sieht aber auch weiteren Handlungsbedarf insbesondere bei der Weiterentwicklung  des Bilanz- und Ausgleichsenergiesystems und der Novellierung des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes.

Zweite Runde der PV-Ausschreibungen – Echte Akteursvielfalt sieht anders aus

Berlin, 14. August 2015

Am 13. August 2015 hat die Bundesnetzagentur die 33 bezuschlagten Photovoltaikfreiflächenprojekte der zweiten Ausschreibungsrunde mit einem Gebotsumfang von ca. 160 MW veröffentlicht.

Das Ausschreibungsvolumen der zweiten Runde betrug 150 MW. Insgesamt wurden 136 Gebote mit einem Gesamtvolumen von 558 MW abgegeben. Unter den bezuschlagten Unternehmen sind laut bisherigen Informationen überwiegend größere Projektentwickler, die mehrere Gebote abgaben und häufig auch mehrere Zuschläge erhielten. Eine Genossenschaft ist nicht unter den Bezuschlagten.

KAGB-Klarstellung für Genossenschaften in Sicht

Berlin, 28. Juli 2015

DGRV-Stellungnahme zum OGAW-V-Umsetzungsgesetz

Die Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften beim DGRV unterstützt die im Rahmen des OGAW-V-Umsetzungsgesetzes geplante Änderung im Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB). Mit der Streichung des § 2 Abs.4b KAGB würde die auf Energiegenossenschaften zugeschnittene Bereichsausnahme in dem Investmentfondsgesetz  entfernt werden. Damit würde grundsätzlich geklärt werden, dass eingetragene Genossenschaften keine alternativen Investmentfonds (AIF) bzw. Investmentvermögen im Sinne des KAGB sind.