Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften

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Die 860 beim Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverband e. V. organisierten Energiegenossenschaften leisten einen wichtigen Beitrag, die Akzeptanz und die Motivation für die Energiewende in breiten Teilen der Gesellschaft zu steigern. Über 180.000 Menschen engagieren sich in genossenschaftlichen Erneuerbare-Energien-Projekten, von der Energieproduktion und -versorgung, über den (Wärme-)Netzbetrieb bis hin zur Vermarktung.

Die Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften ist in Berlin zentraler Ansprechpartner für die Bundespolitik, aber auch für Behörden, Verbände und die Öffentlichkeit. Hauptaufgabe der Bundesgeschäftsstelle ist es, den Energiegenossenschaften eine Stimme in der bundespolitischen Debatte um die Energiewende zu geben.
 

Sie erreichen die Bundesgeschäftsstelle unter energie(at)dgrv.de.

Landwirtschaftliche Genossenschaften in Japan fördern Energiewende

Berlin, 3. September 2015

Japanische Wissenschaftler informierten sich heute bei der Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften beim DGRV über die Beteiligung der Bürger am Ausbau der Erneuerbaren Energien. Auch die Aktivitäten von Kommunen und landwirtschaftlichen Genossenschaften stießen auf großes Interesse.

 

Auf dem Besuchsprogramm standen zudem die energieautarke Kommune Feldheim, die Agrargenossenschaft „Fläming“ sowie die Energiegenossenschaft „Naturenergie Fläming“ in Bad Belzig (Foto).

Stellungnahme zum Weißbuch „Ein Strommarkt für die Energiewende“

Berlin, 21. August 2015

Die Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften hat eine Stellungnahme zum Ergebnispapier „Ein Strommarkt für die Energiewende“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (Weißbuch) abgegeben. Der genossenschaftliche Verbund begrüßt die mit dem Konsultationsverfahren angestoßene Debatte, sieht aber auch weiteren Handlungsbedarf insbesondere bei der Weiterentwicklung  des Bilanz- und Ausgleichsenergiesystems und der Novellierung des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes.

Zweite Runde der PV-Ausschreibungen – Echte Akteursvielfalt sieht anders aus

Berlin, 14. August 2015

Am 13. August 2015 hat die Bundesnetzagentur die 33 bezuschlagten Photovoltaikfreiflächenprojekte der zweiten Ausschreibungsrunde mit einem Gebotsumfang von ca. 160 MW veröffentlicht.

Das Ausschreibungsvolumen der zweiten Runde betrug 150 MW. Insgesamt wurden 136 Gebote mit einem Gesamtvolumen von 558 MW abgegeben. Unter den bezuschlagten Unternehmen sind laut bisherigen Informationen überwiegend größere Projektentwickler, die mehrere Gebote abgaben und häufig auch mehrere Zuschläge erhielten. Eine Genossenschaft ist nicht unter den Bezuschlagten.

KAGB-Klarstellung für Genossenschaften in Sicht

Berlin, 28. Juli 2015

DGRV-Stellungnahme zum OGAW-V-Umsetzungsgesetz

Die Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften beim DGRV unterstützt die im Rahmen des OGAW-V-Umsetzungsgesetzes geplante Änderung im Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB). Mit der Streichung des § 2 Abs.4b KAGB würde die auf Energiegenossenschaften zugeschnittene Bereichsausnahme in dem Investmentfondsgesetz  entfernt werden. Damit würde grundsätzlich geklärt werden, dass eingetragene Genossenschaften keine alternativen Investmentfonds (AIF) bzw. Investmentvermögen im Sinne des KAGB sind.

DGRV-Jahresumfrage unter Energiegenossenschaften zeigt: Einbruch bei Gründungszahlen

Berlin, 16. Juli 2015
Neugründungen gehen insgesamt um 60 Prozent zurück / Anzahl der Wärmenetze steigt weiter / Kommunale Energiewende nur mit Bürgern erfolgreich

Die Zahl der Neugründungen bei Energiegenossenschaften ist mit insgesamt 54 in 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 60 Prozent eingebrochen – 2013 waren es noch 129. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverbands (DGRV), die heute auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) in Berlin vorgestellt wurde.

Modell zum Erhalt der Akteursvielfalt bei Windausschreibungen

Berlin, 14. Juli 2015

Im Zuge der EEG-Novelle 2014 stellte der Gesetzgeber die Feststellung der Förderhöhe für Photovoltaik-Freiflächenanlagen auf Ausschreibungen um. Mit der nächsten EEG-Novelle soll dies auf Windenergie- und Photovoltaik-Dachanlagen ausgeweitet werden. Die Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften beim DGRV und die Greenpeace Energy eG lehnen die Einführung von Ausschreibungen ab.

Denn die zusätzlichen Risiken, die mit Ausschreibungen einhergehen, belasten vor allem kleine Akteure. Zudem konnte bisher in keinem Land, das den Erneuerbaren-Energien-Zubau durch Ausschreibungen umsetzt, empirisch nachgewiesen werden, dass dadurch der Ausbau Erneuerbarer Energien zu günstigeren volkswirtschaftlichen Kosten gelänge.

Trotz grundsätzlicher Zweifel am Ausschreibungssystem haben die Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften und Greenpeace Energy eG mit Unterstützung der IZES gGmbH ein Modell zum Erhalt der Akteursvielfalt bei Windausschreibungen entwickelt. Es soll dazu beitragen, die negativen Auswirkungen von Ausschreibungen auf kleine Akteure zu minimieren und einen ebenso praktikablen wie rechtskonformen Weg aufzeigen.

PV-Freiflächenanlagen – Ergebnisse der ersten Ausschreibungsrunde und Bekanntgabe der zweiten Runde

Berlin, 29. Juni 2015

Am 15. April ist die erste Ausschreibungsrunde für Photovoltaikfreiflächenanlagen (PV-FFA) zu Ende gegangen. Am 29. April hat die Bundesnetzagentur (BNetzA) das Ergebnis bekannt gegeben. Bis zum 19. Mai haben alle erfolgreichen Bieter die Zweitsicherheit eingereicht, so dass ein Nachrückverfahren nicht durchgeführt werden musste.

Kleinanlegerschutz: DGRV begrüßt Erleichterungen für Genossenschaften

Berlin, 23. April 2015

Im Deutschen Bundestag wurde heute das Kleinanlegerschutzgesetz verabschiedet. Der DGRV begrüßt, dass die Anliegen der Genossenschaften aufgegriffen und Erleichterungen vorgesehen wurden. „Es ist sehr erfreulich, dass sich Genossenschaften auch zukünftig über Darlehen ihrer Mitglieder finanzieren können, ohne dass ein aufwendiger Verkaufsprospekt erstellt werden muss. Damit kann die seit Jahrzehnten vertrauensvoll praktizierte Unternehmensfinanzierung beibehalten werden“, erklärt Dr. Eckhard Ott, Vorstandsvorsitzender des DGRV. Generell seien die im Gesetz vorgesehenen zusätzlichen Aufklärungs- und Informationspflichten für einen verbesserten Schutz der Anleger angemessen.

Mit dem Kleinanlegerschutzgesetz sollen Lücken in der Regulierung des so genannten Grauen Kapitalmarkts geschlossen werden. Nachrangdarlehen und ähnliche Verträge dürfen künftig nur noch mit einem Verkaufsprospekt beworben werden. Dadurch sollen Verbraucher besser über die Risiken dieser Vermögensanlagen aufgeklärt werden. Hiervon sieht das Gesetz Ausnahmen für Genossenschaften sowie für bürgerschaftliche, soziale und gemeinnützige Projekte vor.

Generalversammlung des europäischen Dachverbands RESCoop

Aarschot, 26. März 2015

Seit November letzten Jahres ist die Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften Mitglied im europäischen Dachverband der Energiegenossenschaften RESCoop. Am 26.3.2015 fand im belgischen Aarschot bei Brüssel die Generalversammlung statt, an der auch die Bundesgeschäftsstelle teilnahm.

Stellungnahme zum Grünbuch: Genossenschaftliche Regionalverbände und die Bundesgeschäftsstelle begrüßen den Prozess

Berlin, 11. März 2015

Die Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften hat eine Stellungnahme zum Grünbuch „Ein Strommarkt für die Energiewende“ abgegeben. Der genossenschaftliche Verbund begrüßt das Grünbuch als eine gute Zusammenfassung des deutschen und – teilweise – europäischen Strommarktes sowie der Debatten um diese Märkte.

Kapitalanlagegesetzbuch: Auslegungsprobleme für reguläre (Energie-)Genossenschaften gelöst

Berlin, 10. März 2015

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat eine grundlegend geänderte Auslegung zur Einstufung von (Energie-) Genossenschaften nach dem Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) veröffentlicht. Die geänderte Fassung des Auslegungsschreibens zum Anwendungsbereich des KAGB und zum Begriff des „Investmentvermögens“ finden Sie hier.

Im Kern besagt die neue Auslegung, dass reguläre Genossenschaften, die einen genossenschaftlichen Förderzweck  verfolgen, nicht dem KAGB unterliegen, da sie keine Anlagestrategie im Sinne des § 1 Abs. 1 KAGB haben. Dies gilt auch dann, wenn der Förderzweck über den Erwerb von Beteiligungen an anderen Unternehmen oder die Vermietung oder Verpachtung von Sachanlagen oder Immobilien erreicht wird. Verfolgt die Genossenschaft keine festgelegte Anlagestrategie, kommt es auf die bisher strittige Beurteilung nicht mehr an, ob die Genossenschaft ein „operativ tätiges Unternehmen außerhalb des Finanzsektors“ ist. Die Zweifelsfragen bei der Auslegung sind damit gelöst.

Fristen für EE-Projekte für eine EEG-Vergütung außerhalb des Ausschreibungsverfahrens

Berlin, 10. März 2015

Mit der Einführung der ersten Ausschreibungsverordnung für PV-Freiflächenanlagen (PV-FFA) beginnt die schrittweise Umstellung der direkten Förderung für Erneuerbare-Energie-Anlagen auf das Ausschreibungsmodell. Es ist geplant, auch für die übrigen Erzeugungsformen das Ausschreibungsmodell einzuführen. Mit der 2016 angestrebten nächsten Novelle des EEG sollen die Grundlagen dafür geschaffen werden.

Frist zur Umrüstung der Anlagen in der Direktvermarktung endet am 31. März 2015

10. März 2015

Fernsteuerbarkeit der Anlagen ist Voraussetzung für die Marktprämie und Ausfallvergütung (§§ 35 Nr. 2, 36 EEG 2014)

Im Rahmen der Einführung der verpflichtenden Direktvermarktung mit dem EEG 2014 haben sich auch für Bestandsanlagen, die bisher die Möglichkeiten der Direktvermarktung im alten EEG genutzt haben, Änderungen ergeben.

Überblick über die wichtigsten Regelungen der Ausschreibungsverordnung zu Photovoltaik-Freiflächenanlagen (PV-FFA)

10. März 2015

Am 28. Januar 2015 hat die Bundesregierung die Ausschreibungsverordnung für Photovoltaik-Freiflächenanlagen beschlossen. Am 11. Februar 2015 wurde die Verordnung im Bundesgesetzblatt veröffentlicht, wodurch die Regelungen am 12. Februar formell in Kraft getreten sind.

Kleinanlegerschutzgesetz/KAGB: Bundesrat unterstützt Genossenschaften

6. Februar 2015

Der DGRV begrüßt die heute vom Bundesrat beschlossene Stellungnahme zum Kleinanlegerschutzgesetz mit Verbesserungen für Genossenschaften. „Das ist ein starkes Signal an die Bundesregierung und den Deutschen Bundestag, den bewährten Mitgliederschutz bei Genossenschaften als gleichwertigen Verbraucher- und Anlegerschutz anzuerkennen sowie überflüssige und nachteilige bürokratische Belastungen der Finanzmarktregulierung von den genossenschaftlichen Unternehmen abzuwenden“, sagt Dr. Eckhard Ott, Vorstandsvorsitzender des DGRV.

Bundeskongress genossenschaftliche Energiewende

Berlin, 3. Februar 2015

Am 3. Februar 2015 hat in Berlin der "Bundeskongress genossenschaftliche Energiewende" stattgefunden. 

Rund 400 Teilnehmer diskutierten über Geschäftsmodelle für Energiegenossenschaften im Bereich der Solar- und Windenergie sowie die Möglichkeiten der Wärmeversorgung und der Energieeffizienz. Im Bereich der Wohnungsgenossenschaften wurde die direkte Stromversorgung von Mietern in Mehrfamilienhäusern vorgestellt.

Stellungnahme der Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften zur Ausschreibungsverordnung des BMWi

21. Januar 2015

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat einen Referentenentwurf zur Ausschreibungsverordnung vorgelegt.

Die Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften hat am 20. Januar 2015 eine Stellungnahme zu diesem Entwurf abgegeben, die Sie hier einsehen können.

 

Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften wird Mitglied bei REScoop

Berlin, 28. November 2014

Die Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften beim DGRV ist als ordentliches Mitglied dem Verband der Energiegenossenschaften in Europa REScoop beigetreten. Aufgabe von REScoop ist die Interessenvertretung von Bürgerenergiegenossenschaften beim europäischen Gesetzgeber in Brüssel.

6. Kongress "100 % Erneuerbare Energie-Regionen"

Kassel, 11./12. November 2014

"Mut zur Veränderung-Geschichten des Gelingens erzählen" - unter diesem Oberthema trafen sich in Kassel am 11. und 12. November 2014 wieder rund 700 Teilnehmer zum Kongress "100 % Erneuerbare Energie Regionen". In der 6. Auflage des bundesweit größten Treffens der Erneuerbare-Energien-Community diskutierten Experten verschiedene Themen der dezentralen Energiewende.

Kleinanlegerschutzgesetz: Kabinettsentwurf sieht Ausnahmen für (Energie-)Genossenschaften vor

14. November 2014

Am Mittwoch, den 12. November 2014, hat die Bundesregierung den Entwurf des Kleinanlegerschutzgesetzes beschlossen. Durch die Änderung des Vermögensanlagengesetzes (VermAnlG) und weiterer Gesetze sollen der „Graue Kapitalmarkt“ stärker reguliert und die Verbraucher besser vor risikoreichen Finanzprodukten geschützt werden.