Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften

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Die 860 beim Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverband e. V. organisierten Energiegenossenschaften leisten einen wichtigen Beitrag, die Akzeptanz und die Motivation für die Energiewende in breiten Teilen der Gesellschaft zu steigern. Über 180.000 Menschen engagieren sich in genossenschaftlichen Erneuerbare-Energien-Projekten, von der Energieproduktion und -versorgung, über den (Wärme-)Netzbetrieb bis hin zur Vermarktung.

Die Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften ist in Berlin zentraler Ansprechpartner für die Bundespolitik, aber auch für Behörden, Verbände und die Öffentlichkeit. Hauptaufgabe der Bundesgeschäftsstelle ist es, den Energiegenossenschaften eine Stimme in der bundespolitischen Debatte um die Energiewende zu geben.
 

Sie erreichen die Bundesgeschäftsstelle unter energie(at)dgrv.de.

Dritte Runde der PV-Ausschreibungen am 1. Dezember 2015

Berlin, 12. November 2015

Am 1. Dezember 2015 ist der Gebotstermin für die dritte Ausschreibungsrunde. Das Ausschreibungsvolumen beträgt dieses Mal 200 MW, also 50 MW mehr als in der ersten und zweiten Runde. Der zulässige Höchstwert für die Gebotsabgabe beträgt 11,09 ct/kWh. Falls Gebote über diesem Wert liegen, werden diese ausgeschlossen. In der ersten Runde lag der höchste bezuschlagte Gebotswert bei 9,43 ct/kWh und in der zweiten Runde bei 8,49 ct/kWh.

Ferner sind bei der Teilnahme an den Ausschreibungen bestimmte Formatvorgaben zu beachten, die von der Bundesnetzagentur (BNetzA) verbindlich vorgegeben werden. Es handelt sich um Formulare, die auf der Internetseite der BNetzA zur Verfügung stehen. Diese Vorgaben müssen strikt eingehalten werden.

Projekte, die bisher in den ersten beiden Runde keinen Zuschlag erhalten haben, können in der dritten Runde erneut angeboten werden.

In der dritten Runde wird wieder das Einheitspreisverfahren (uniform pricing) angewendet. In diesem Verfahren erhalten alle erfolgreichen Gebote den Gebotswert des letzten und damit höchsten bezuschlagten Gebots.
Weitere Informationen zur zweiten Runde finden Sie in einem Hintergrundpapier der BNetzA und den Antworten der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.

Konkrete Vorschläge zum Erhalt der Akteursvielfalt hat die Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften für die Photovoltaikfreiflächen- und Windausschreibungen vorgelegt. Diese Akteursvielfaltsmodelle sichern ab, dass auch kleine Marktakteure wie Energiegenossenschaften im Rahmen von Ausschreibungen Zuschläge erhalten und nicht von der Energiewende ausgeschlossen werden.