Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften

teaser.jpg

Die 850 beim Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverband e. V. organisierten Energiegenossenschaften leisten einen wichtigen Beitrag, die Akzeptanz und die Motivation für die Energiewende in breiten Teilen der Gesellschaft zu steigern. Über 180.000 Menschen engagieren sich in genossenschaftlichen Erneuerbare-Energien-Projekten, von der Energieproduktion und -versorgung, über den (Wärme-)Netzbetrieb bis hin zur Vermarktung.

Die Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften ist in Berlin zentraler Ansprechpartner für die Bundespolitik, aber auch für Behörden, Verbände und die Öffentlichkeit. Hauptaufgabe der Bundesgeschäftsstelle ist es, den Energiegenossenschaften eine Stimme in der bundespolitischen Debatte um die Energiewende zu geben.
 

Sie erreichen die Bundesgeschäftsstelle unter energie(at)dgrv.de.

Jetzt anmelden! Zukunftsforum Energiewende

„Bring Deine Energie für den Wandel ein!“ Unter diesem Motto findet das diesjährige Zukunftsforum Energiewende in Kassel statt.

Am 20./21. November 2018 treffen sich Vertreterinnen und Vertreter der Bürgerenergie, Kommunal- und Landespolitik, Verwaltung und Wirtschaft, um gemeinsam über den globalen Klimaschutz und die Zukunft der dezentralen Energieversorgung zu diskutieren.

Stellungnahme zum Entwurf der Bundesimmissionsschutzverordnung zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2015/2193 über mittelgroße Feuerungsanlagen

Berlin, 30. Mai 2018

Die genossenschaftlichen Regionalverbände haben in Zusammenarbeit mit der Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften beim DGRV gegenüber dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit eine Stellungnahme zum Entwurf der Verordnung zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2015/2193 über mittelgroße Feuerungsanlagen abgegeben.

Umfrageergebnisse bei der WeilerWärme eG

Pfalzgrafenweiler, 24. April 2018

Die WeilerWärme eG hat von Dezember 2017 bis Februar 2018 ihre genossenschaftlichen Mitglieder und Nicht-Mitglieder in ihrer Heimatgemeinde Pfalzgrafenweiler in Zusammenarbeit mit dem Projekt klimaGEN befragt. Ziel der Befragung war die Ermittlung von Potenzialen zur Mitgliederaktivierung und Klimaschutzpotentialen bei Strombezug bzw. Carsharing. Die Umfrage ergab interessante Erkenntnisse, die auch für Vorstände und Aufsichtsräte von anderen Energiegenossenschaften nützlich sein könnten.

Smart-Meter-Rollout startet bald

Berlin, 23. April 2018

Ab 2018 beginnt die deutschlandweite Pflicht für Anlagenbetreiber und Verbraucher ihre alten Zähler auf Smart Meter umzustellen. Grundlage der schrittweisen flächendeckenden Einführung von „intelligenten“ digitalen Messgeräten ist das Messstellenbetriebsgesetz. Da fast jede Energiegenossenschaft eine Solaranlage hat, werden auch Sie mit der verpflichtenden Umrüstung konfrontiert sein.

„Neue Energie aus Berlin und Meseberg?“

Berlin 12.04.2018

Der Koalitionsvertrag wurde Monate nach der Wahl am 12. März 2018 unterzeichnet und bildet damit die Grundlage für die deutsche Energie- und Klimapolitik bis 2021. Die erste Kabinettsklausur in Meseberg vom 10. bis 11. April 2018 hat bis auf Bekenntnisse zur Erreichung der 2030-Klimaschutzziele und der Festlegung der Führung der Kohleausstiegs-Kommission durch den Wirtschaftsminister, die Umweltministerin, den Arbeitsminister und den Innenminister keine Konkretisierungen der Umsetzung der Energie- und Klimapolitikpläne ergeben.
Sehr erfreulich ist, dass der Koalitionsvertrag im Wirtschaftsteil die Genossenschaften und damit auch die Energiegenossenschaften generell als nachhaltige und krisenfeste Unternehmensform stärken möchte.

Marktstammdatenregister startet am 4. Dezember 2018

Bonn, 2. März 2018

Die Bundesnetzagentur hat inzwischen mitgeteilt, dass das Marktstammdatenregister ab 4. Dezember 2018 startet. Die Energiegenossenschaften können somit ab dann das Webportal nutzen, neue EE-Anlagen registrieren und Daten zu Bestandsanlagen aktualisieren bzw. bestätigen. Vor allem letzteres ist wichtig, weil fast alle Energiegenossenschaften Erzeugungsanlagen haben und somit verpflichtet sind, übernommene Daten von Bestandsanlagen aller Größen und aller EE-Technologien bis 30. Juni 2019 zu überprüfen und zu ergänzen. Wenn die Energiegenossenschaften dieser gesetzlichen Pflicht nicht nachkommen, verringert sich die EEG-Vergütung.

Bundeskongress genossenschaftliche Energiewende

Berlin, 1. Februar 2018

Werden Energiegenossenschaften durch Ausschreibungen für Wind- und Solarenergie verdrängt? Das war die bestimmende Frage auf dem diesjährigen  Bundeskongress genossenschaftliche Energiewende in Berlin. Im ersten Veranstaltungsteil diskutierten die 250 Teilnehmer mit Vertretern der Politik und der Energiewirtschaft kontrovers über die weiteren Chancen von Energiegenossenschaften in den Ausschreibungsverfahren. Die Umstellung auf Ausschreibungen im Windenergiebereich wird von Bürgerenergie-Vertretern massiv kritisiert.

Zukunftsforum Energiewende

Kassel, 28./29. November 2017

Unter dem Motto „Bring Deine Energie für den Wandel ein!“ fand am 28. und 29. November das Zukunftsforum Energiewende statt. Nach einem Jahr Pause wurde der traditionsreiche Kasseler Kongress zur dezentralen Energiewende im neuen Format wiederbelebt. Mit einer ganz zentralen Botschaft: Die Akteure in den ländlichen Regionen sind Antrieb und Herz der Energiewende.

Boardmitglied im Europäischen Verband der Energiegenossenschaften

Bonn, 9. November 2017

Auf der heutigen außerordentlichen Generalversammlung von REScoop.eu in Bonn wurde der DGRV in das Board des europäischen Dachverbands der Energiegenossenschaften gewählt.

Positionen der Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften zur Bundestagswahl 2017

Berlin, 28. August 2017

Die 850 beim DGRV - Deutscher Genossenschafts- und Raiffeisenverband e. V. organisierten Energiegenossenschaften leisten einen wichtigen Beitrag, die Akzeptanz und die Motivation für die Energiewende in breiten Teilen der Gesellschaft zu steigern. Über 180.000 Menschen engagieren sich bereits in genossenschaftlichen Erneuerbaren-Energien-Projekten im Strom-, Wärme- und Mobilitätssektor.

Hohe „Bürgerenergiebeteiligung“ in den ersten beiden Windausschreibungsrunden und Reaktion des Gesetzgebers

Berlin, 15. August 2017

Am 19. Mai 2017 veröffentlichte die Bundesnetzagentur die Ergebnisse der 1. Ausschreibungsrunde für Windenergie. Danach bewarben sich 256 Gebote mit einer Gesamtleistung von 2.137 MW fristgerecht um das ausgeschriebene Leistungsvolumen von 800 MW. Die Ausschreibungsmenge war damit um das 2,5-fache überzeichnet. Insgesamt erteilte die Bundesnetzagentur 70 Zuschläge für 224 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von ca. 807 MW.

Mieterstromförderung gestartet

Berlin, 9. August 2017

Am 25. Juli 2017 trat das Mieterstromgesetz in Kraft. Die Mieterstromförderung darf aber erst nach der beihilferechtlichen Genehmigung durch die Europäische Kommission gewährt werden (§ 100 Abs. 7 EEG 2017). Die Genehmigung wird in einigen Wochen erwartet. Die Bundesregierung will sich im Rahmen des Genehmigungsverfahrens bei der Kommission dafür einsetzen, dass die Mieterstromförderung rückwirkend für den Zeitraum zwischen Inkrafttreten des Gesetzes und beihilferechtlicher Genehmigung gezahlt werden kann.

Novellierung des Genossenschaftsgesetzes – praktische Hinweise

Berlin, 22. Juli 2017

Heute tritt das novellierte Genossenschaftsgesetz („Gesetz zum Bürokratieabbau und zur Förderung der Transparenz bei Genossenschaften“) in Kraft.

Als wesentliche Neuerungen sind hervorzuheben:

Meldepflichten: Marktstammdatenregister ist in Kraft, aber noch nicht nutzbar

Berlin, 1. Juli 2017

Heute tritt die Marktstammdatenregisterverordnung (MaStRV) in Kraft. Das neue Register führt das PV-Meldeportal, das Anlagenregister (Windenergieanlagen, die ab dem 1. August 2014 in Betrieb genommen wurden) und die Daten von konventionellen Kraftwerken zusammen. Ziel ist es, sämtliche Stammdaten aller Marktakteure und leitungsgebundenen Anlagen im Strom- und Gasmarkt in einem Register zu konzentrieren, um eine gemeinsame Datengrundlage zu schaffen und die Meldepflichten zu bündeln.

Bundesentwicklungsminister Müller: Grüne Bürgerenergie für Afrika

Berlin, 27. Juni 2017

Fast 60 Prozent der rund 1,1 Mrd. Afrikaner leben aktuell ohne Zugang zu Strom. Und der Bedarf wächst rasant weiter. Bis zum Jahr 2040 wird die Energienachfrage Afrikas um rund 80 Prozent steigen. Diese Nachfrage soll vor allem aus Ressourcen wie Sonne, Wind und Biomasse gedeckt werden. Der afrikanische Kontinent bietet große Potenziale im Bereich der erneuerbaren Energien.

Über diese Potenziale und Herausforderungen diskutierten rund 300 internationale Gäste am 27. Juni 2017 im Haus der DZ BANK im Herzen Berlins. Der DGRV hatte in Kooperation mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) zum Kongress „Neue Energie für Afrika. Genossenschaftlich – dezentral – erneuerbar“ geladen. Neben zahlreichen Praktikern aus der Erneuerbare Energien-Branche – darunter viele Energiegenossenschaften – und Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit sowie Vertretern von Forschungseinrichtungen, Ministerien und Medien, waren auch einige Bundestagsabgeordnete und die Botschafter(innen) aus 13 afrikanischen Republiken der Einladung an den Pariser Platz gefolgt.

Stellungnahme zum Referentenentwurf „Gesetz zur Förderung von Mieterstrom“

Berlin, 30. März 2017

Die genossenschaftlichen Regionalverbände haben heute in Zusammenarbeit mit der Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften beim DGRV im Rahmen der Verbändeanhörung gegenüber dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zum Referentenentwurf für das Mieterstromgesetz Stellung genommen.

Bundeskongress genossenschaftliche Energiewende 2017

Berlin, 14. Februar 2017

Am 14. Februar 2017 fand im Haus der DZ BANK AG in Berlin der diesjährige „Bundeskongress genossenschaftliche Energiewende“ statt. Auf dem anschließenden Jahresempfang der deutschen Genossenschaften würdigte Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries die wichtige Rolle der Genossenschaften für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die wirtschaftliche Zukunft Deutschlands und die Energiewende.

Der Bundeskongress wurde wie in jedem Jahr durch den Vorstandsvorsitzenden des DGRV, Dr. Eckhard Ott, eröffnet. Anschließend stellten Emma Bridge (Community Energy England), Erik Christiansen (Middelgrunden Wind Turbine Cooperative, Dänemark), Dirk Vansintjan (Präsident von REScoop, dem Verband der Europäischen Energiegenossenschaften) und Paula Abreu Marques (Referatsleiterin für Erneuerbare Energien der Generaldirektion Energie der Europäischen Kommission) in kurzen Statements dar, welchen Status Energiegenossenschaften in ihrem Land bzw. ihrer aktuellen Arbeit aktuell besitzen. So war insbesondere der Vortrag von Frau Marques politisch höchst aktuell, denn die Europäische Kommission hatte Ende November 2016 ein Legislativpaket zur Energiepolitik (sog. „Winterpaket“) vorgelegt. Aus genossenschaftlicher Sicht erfreulich: Energiegenossenschaften finden als „energy communities“ bzw. „local energy communities“ zum ersten Mal Erwähnung im europäischen Energierecht. Ferner sollen sie in den Mitgliedstaaten zukünftig stärker berücksichtigt werden.

Wichtige Frist für Windenergieprojekte bei den Übergangsregelungen bis Ende Januar 2017 beachten

Berlin, 16. Januar 2017

Im Rahmen der meisten laufenden Windprojekte wurde bis Ende 2016 versucht, eine Bundesimmissionsschutzgenehmigung (BImSchG-Genehmigung) zu erlangen, um aufgrund einer Übergangsregelung nicht in die Ausschreibung gehen zu müssen.
Gemäß § 22 Abs. 2 Nr. 2 EEG 2017 können Windenergieanlagen weiterhin ihr Projekt über die Marktprämie refinanzieren, wenn sie vor dem 1. Januar 2017 eine BImSchG-Genehmigung erlangten, diese Genehmigung mit allen erforderlichen Angaben bis zum 1. Februar 2017 an das Anlagenregister der Bundesnetzagentur gemeldet wird und die Anlagen bis zum 1.Januar 2019 in Betrieb genommen werden.

Wenn die fristgerechte Meldung unterbleibt, muss die Vergütung im Rahmen von Ausschreibungen gesichert werden.

Erstmalige Regelungen für Bürgerenergiegesellschaften und Energiegenossenschaften im Entwurf der Europäischen Kommission zur neuen Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED)

Berlin, 20. Dezember 2016

Die Europäische Kommission hat im November 2016 ein umfangreiches Paket (Winterpaket/Clean Energy Package) mit Gesetzesvorschlägen für die Erneuerbaren Energien (EE) und die Strommarktgestaltung nach 2020 vorgelegt.

Erstmalig enthalten die Gesetzesvorschläge auch ausdrückliche Regelungen für Bürgerenergiegesellschaften und Energiegenossenschaften. In Artikel 22 Absatz 1 des Entwurfes zur RED werden „Renewable energy communities“ definiert und in Absatz 1 und 2 werden Maßnahmen an diese Definition geknüpft.

Stellungnahme zum Referentenentwurf zur Anpassung der Technischen Anleitung zur Reinhaltung der Luft

Berlin, 5. Dezember 2016

Die genossenschaftlichen Regionalverbände und die Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften beim DGRV haben gegenüber dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit eine Stellungnahme zum Referentenentwurf zur Anpassung der Ersten Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Bundes–Immissionsschutzgesetz (Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft – TA Luft) abgegeben.