Genossenschaftliche Nahwärme für 230 Mitglieder

1. November 2018


Wärmenetze aus genossenschaftlicher Hand bieten gerade für dörfliche Strukturen eine gute Möglichkeit, auf eine saubere und regenerative Wärmeversorgung umzustellen. Meist halten sich die Anfangsinvestitionen im Vergleich zur Beschaffung einer eigenen Heizung in Grenzen. Allerdings sind zu Beginn meist nicht alle Anwohner interessiert an einem Anschluss an ein Wärmenetz. Dies kann an gerade neu angeschafften Heizungen oder auch vom niedrigen Ölpreis abhängen. In Zeiten, da der Ölpreis aber wieder auf einem hohen Niveau angekommen ist und das Auffüllen der Öltanks für die kommende Heizperiode ansteht, können sich Anschlusswillen und Investitionszeitraum jedoch überschneiden. Im hessischen Rauschenberg die Energiegenossenschaft „Nahwärme Rauschenberg eG“ das Heizkraftwerk errichtet und verlegt die Rohre für die Wärmeversorgung. Die Altstadt wird ebenso angeschlossen, wie die Haushalte am Rand. Mit 230 Mitgliedern ist die Nahwärme Rauschenberg bereits auf einem guten Weg, um das gesamte Dorf zu versorgen. Der Vorteil einer genossenschaftlichen Organisation ist dabei, dass die Mitglieder über den wirtschaftlichen Betrieb mitentscheiden können und die Preisgestaltung transparent ist. Durch die Verankerung vor Ort wird außerdem die lokale Wertschöpfung gestärkt.


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