Genossenschaftlicher Solarstrom gegen schleppende Energiewende

11. April 2019

Die Bundesregierung hat in ihrem Klimaschutzbericht 2018 bereits festgestellt, dass die Klimaschutzziele für das Jahr 2020 nicht erreicht werden. Das liegt in großen Teilen an der schleppenden Energiewende. Für den Wärme- und Verkehrssektor ist diese Feststellung eigentlich nichts Neues. Die fehlende Entwicklung in diesen beiden Sektoren wurde in den Jahren davor durch die Dynamik im Stromsektor ausgeglichen. Doch in den letzten Jahren endete die Dynamik im Stromsektor. Der fehlende Schwung zeigt sich nicht nur auf der Bundesebene, sondern wird auch in den Regionen, Landkreisen und Gemeinden deutlich. Die oft ambitionierten Ziele für eine vollständige Versorgung mit sauberem Strom aus Sonne, Wind und Co. ist in vielen Gemeinden gefährdet. So auch im bayerischen Landkreis Starnberg, der laut Kreistagsbeschluss bis zum Jahr 2035 die hundertprozentige Stromversorgung aus erneuerbaren Energien anstrebt. Die lokale Energiegenossenschaft Fünfseenland eG versucht ihrerseits viel, um die Dynamik im Landkreis wiederherzustellen. In Buchhof entsteht auf dem Dach einer Hochschule eine Solarstromanlage mit einer Leistung von 200 Kilowatt. Die Energiegenossenschaft investiert etwa 1 Millionen Euro in die neue Anlage. Um die Ziele im Landkreis Starnberg zu erreichen, sind aber noch viele Solarstromanlagen auf öffentlichen und privaten Dachflächen notwendig.

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