Genossenschaftliches Hallenbad feiert 40. Geburtstag

11. April 2017

Als sie im Oktober 2010 erfuhren, dass die Gemeinde die Schließung des Baienfurter Hallenbads plante, gründeten die DLRG-Ortsgruppe und weitere Bürger einen Förderverein. Nach dem Vorbild der Schwimmbadgenossenschaft in Nörten-Hardenberg entstand aus diesem Förderverein die erste Hallenbad-Genossenschaft in Baden-Württemberg.

Damit war das Bad gerettet: Die neu gegründete Genossenschaft pachtete es von der Gemeinde und ist seither Betreiber des Hallenbads. Ausgaben für Personal, Pacht, Versicherung und kleinere Reparaturen werden finanziert durch Eintrittsgelder, Kursgebühren und Nutzungsgebühren von Schulen und Vereinen. Die Gemeinde kommt für Gebäude und Technik auf und zahlt einen Zuschuss, der Förderverein ermöglicht Anschaffungen wie zum Beispiel Spielgeräte.
Als das Hallenbad im März 2013 nach einer Sanierung Wiedereröffnung feierte, sprühten die ehrenamtlich engagierten Genossenschaftsmitglieder vor Tatendrang. Sie organisierten Schwimm- und Fitnesskurse und überlegten, mit welchen Aktionen man wieder mehr Besucher ins Bad locken konnte. Dass ihr Konzept ankommt, merken die engagierten Bürger an den Rekord-Besucherzahlen. Erstmalig besuchten im letzten Jahr mehr als 70.000 Besucher das Bad. Grund zum Feiern: Im Oktober soll es zum 40. Geburtstag des Baienfurter Hallenbads eine Party geben.

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