Genossenschaftliche Gruppe

Die Genossenschaftsgruppe ist die bei Weitem mitgliederstärkste Wirtschaftsorganisation in Deutschland. Mit 20 Millionen Mitgliedern und mehr als 800.000 Mitarbeitern in über 7.500 Genossenschaften sind sie eine treibende Kraft für Wirtschaft und Gesellschaft. Jeder vierte Bundesbürger ist statistisch gesehen Mitglied einer Genossenschaft. Genossenschaften gibt es in vielen verschiedenen Bereichen und Branchen, die in fünf Sparten zusammengefasst werden können: Genossenschaftsbanken, Wohnungsgenossenschaften, Raiffeisen-Genossenschaften, gewerbliche Genossenschaften und Konsumgenossenschaften.  

Genossenschaftsverbände

Als Genossenschaftsverband bezeichnet man einen Regionalverband oder einen Fachprüfungsverband, in dem die Genossenschaften einer Region oder einer Branche Mitglied sind. Ihm obliegt die Prüfung nach § 53 Genossenschaftsgesetz.



Regionale und nationale Prüfungsverbände
Die regionalen Genossenschaftsverbände und bundesweit aufgestellten Fachprüfungsverbände sind moderne Dienstleister. Als Prüfungsverbände im Sinne des Genossenschaftsgesetzes sind sie nicht nur kompetent in der Prüfung ihrer Mitglieder, sondern auch in der Beratung in juristischen und betriebswirtschaftlichen Themen sowie der Weiterbildung. Als mitgliederbezogene Organisationen mit demo kratischer Struktur sind sie von den Grundsätzen der Unabhängigkeit und Subsidiarität ge prägt. Ihr Leitbild orientiert sich an den genossenschaftlichen Prinzipien der Selbsthilfe, Selbstverwaltung und Selbstverantwortung.

Bundesverbände
Aufgabe der vier Bundesverbände ist es, in ihren jeweiligen Sparten die wirtschaftlichen, wirtschaftspolitischen, rechtspolitischen und steuerpolitischen Belange und Interessen ihrer Mitglieder bei deutschen Behörden und auf EU-Ebene zu vertreten. Sie fungieren als Sprachrohr ihrer Mitglieder und nehmen an der gesellschaftlichen und politischen Meinungsbildung teil.

 

Einen Überblick über die Genossenschaftsverbände finden Sie hier