Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften

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Die 850 beim Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverband e. V. organisierten Energiegenossenschaften leisten einen wichtigen Beitrag, die Akzeptanz und die Motivation für die Energiewende in breiten Teilen der Gesellschaft zu steigern. Über 180.000 Menschen engagieren sich in genossenschaftlichen Erneuerbare-Energien-Projekten, von der Energieproduktion und -versorgung, über den (Wärme-)Netzbetrieb bis hin zur Vermarktung.

Die Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften ist in Berlin zentraler Ansprechpartner für die Bundespolitik, aber auch für Behörden, Verbände und die Öffentlichkeit. Hauptaufgabe der Bundesgeschäftsstelle ist es, den Energiegenossenschaften eine Stimme in der bundespolitischen Debatte um die Energiewende zu geben.
 

Sie erreichen die Bundesgeschäftsstelle unter energie(at)dgrv.de.

Gesetzgebungsverfahren zur Beschleunigung des Energieleitungsausbaus abgeschlossen

Berlin, 12. April 2019

Am 12. April 2019 hat der Bundesrat seine Entschließung zum Gesetz zur Beschleunigung des Energieleitungsausbaus (NABEG 2.0) gefasst. Damit kann das Gesetz zeitnah in Kraft treten. Das Gesetz enthält u.a. Änderungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz und Energiewirtschaftsgesetz (EnWG). Die wichtigsten Änderungen sind die Überführung der Einspeisemanagementregelungen aus dem EEG ins EnWG, wobei es inhaltlich kaum Veränderungen gibt. Ferner wurde eine Gesetzeslücke geheilt, so dass die EEG-Vergütung auch für Solaranlagen, die zwischen dem 21. Dezember 2018 und dem 31. Januar 2019 in Betrieb genommen wurden, erhalten bleibt (§ 100 Abs. 11 EEG 2017). Hierfür hatte sich die Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften gegenüber dem Bundeswirtschaftsministerium und dem Bundestag im Gesetzgebungsprozess eingesetzt.