Im Südschwarzwald regelt zukünftig eine Genossenschaft den Holzverkauf

16. Oktober 2017

Bisher hat im Schwarzwald-Landkreis Waldshut das „Einheitsforstamt“ des Landes im Landratsamt den Holzverkauf sowie den Revierdienst nicht nur für den Staatsforst, sondern auch für den kommunalen und Privatwald besorgt. Seit Januar 2017 fordert das Bundeswaldgesetz, dass die Forstbehörde private Dienstleister nicht diskriminiert. Im März untersagte das Bundeskartellamt folglich die kooperative Holzvermarktung durch die Ämter.

Vor diesem Hintergrund wird nun im Schwarzwald die privatrechtliche „Waldgenossenschaft Südschwarzwald eG“ gegründet. Diese soll ab Januar 2018 den Holzverkauf von der staatlichen Forstbehörde übernehmen.Der Genossenschaft können sich sowohl die 32 Städte und Gemeinden im Kreis als auch die 18 000 Privatwaldbesitzer anschließen. Mit jährlich etwa 150 000 Festmetern Holzangebot könnte die Genossenschaft damit eine starke Marktposition erreichen. 

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