Ingenieursgenossenschaft unterstützt bei Flexibilisierung von Biogas

26. Oktober 2018

Flexibilität ist das dynamische Zusammenspiel Erneuerbarer Energien, der Verbraucher, Speicher und Netze. Indem sie sich untereinander ergänzen, können sie stets eine stabile und verlässliche Versorgung garantieren. Das gilt vor allem dann, wenn die Sonne einmal nicht scheint und gleichzeitig der Wind nicht weht. Vor allem Bioenergie, zum Teil auch Wasserkraft und Geothermie springen in Zukunft genau dann ein, wenn Wetter und Verbrauchsschwankungen es erfordern. Die letzten EEG-Novellen haben daher die Förderung der Flexibilisierung insbesondere von Biogasanlagen zum Ziel gehabt. So werden zusätzliche Erzeugungskapazitäten gefördert, die bei Bedarf zugeschaltet werden können. Die SaerGas aus dem westfälischen Saerbeck hat daher ihr ursprüngliches Modell einer direkten Stromvermarktung aufgegeben und setzt jetzt auf flexible Einspeisung. Hierfür wurden neue Blockheizkraftwerke angeschafft und die Speicherkapazität der Biogasanlagen erhöht. Die Ballonkuppeln fassen jetzt 10.000 Kubikmeter Biogas. Die Motoren der Blockheizkraftwerke benötigen etwa dreieinhalb Minuten, um von null auf Volllast hochzufahren. Unterstützung bei Planung und Umsetzung erhielt SaerGas von der Ingenieur-Netzwerk Energie eG (INeG), die seit 2008 Projekte umsetzt.

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