IT-Konsortium gründet Genossenschaft zur Softwareentwicklung

30. November 2017

Das IT-Konsortium "openKONSEQUENZ" verstärkt seine Zusammenarbeit und stellt sich deshalb auch rechtlich auf neue Füße. Die insgesamt 21 beteiligten Unternehmen haben eine gemeinsame Genossenschaft gegründet. Zu den Gründungsmitgliedern gehören die regionalen Netzbetreiber E-netz Südhessen, EWE Netz, MVV Netze, Netz Leipzig, die Softwarehersteller Count+Care, BTC Business Technology Consulting, DNV GL, Mettenmeier, Spie und Simon Process Engineering sowie das Oldenburger Institut für Informatik (OFFIS). Die bisherige Zusammenarbeit auf Basis eines Kooperationsvertrages war durch das Mitgliederwachstum an organisatorische Grenzen gestoßen. So ist es zum Beispiel unkomplizierter, Softwareentwicklungen als juristische Person zu beauftragen. Zugleich ist es für gemeinnützige Forschungseinrichtungen einfacher, sich an einer Genossenschaft zu beteiligen als an einer GmbH. Auch in Zukunft will die Genossenschaft für die Zusammenarbeit mit weiteren Interessenten offen sein. Gemeinsames Ziel der beteiligten Unternehmen ist die Entwicklung sicherer und herstellerunabhängiger Software für Netzführung und Netzbetrieb. Diese Lösungen will Open Konsequenz dem Markt als Open-Source-Software zur Verfügung stellen. So könnten Entwicklungskosten geteilt und kostenintensive Parallelentwicklungen vermieden werden.

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