Landrat besucht genossenschaftliches Bioenergiedorf

22. Februar 2019

Ein Bioenergiedorf ist ein Dorf, das einen großen Teil seines Strom- und Wärmebedarfs unter Nutzung von überwiegend regional bereitgestellter Biomasse selbst deckt. Es dient unter anderem dem Klimaschutz und kann die regionale Wirtschaft stärken. Basis der Energieversorgung ist häufig eine Biogasanlage oder ein Biomasseheizkraftwerk, die per Kraft-Wärme-Kopplung Strom und Wärme bereitstellen. Auch erneuerbare Energien, die nicht zur Bioenergie gehören, können zum Einsatz kommen, wie z. B. Photovoltaik, Solarthermie und anderes. Das Bioenergiedorf Wettringen im Landkreis Schweinfurt in Bayern wird das örtliche Nahwärmenetz über eine Holzgasanlage versorgt. Hierbei wird das Holz nicht einfach verbrannt, sondern so verschwelt, dass das Gas in einem Blockheizkraftwerk genutzt werden kann. Diese erzeugt dann Wärme und Strom. In Wettringen wurden insgesamt 1,1 Millionen Euro für die Holzgasanlage und das mittlerweile 1,8 Kilometer lange Nahwärmenetze investiert. Umgesetzt hat die Wärmeversorgung die örtliche Energiegenossenschaft Bioenergiedorf Wettringen eG. Landrat Florian Töpper lobte bei seinem Besuch das ehrenamtliche Engagement des anwesenden Vorstands.

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