Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften

teaser.jpg

Die 860 beim Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverband e. V. organisierten Energiegenossenschaften leisten einen wichtigen Beitrag, die Akzeptanz und die Motivation für die Energiewende in breiten Teilen der Gesellschaft zu steigern. Über 180.000 Menschen engagieren sich in genossenschaftlichen Erneuerbare-Energien-Projekten, von der Energieproduktion und -versorgung, über den (Wärme-)Netzbetrieb bis hin zur Vermarktung.

Die Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften ist in Berlin zentraler Ansprechpartner für die Bundespolitik, aber auch für Behörden, Verbände und die Öffentlichkeit. Hauptaufgabe der Bundesgeschäftsstelle ist es, den Energiegenossenschaften eine Stimme in der bundespolitischen Debatte um die Energiewende zu geben.
 

Sie erreichen die Bundesgeschäftsstelle unter energie(at)dgrv.de.

Neue Vorgaben bei Installation einer Ladesäule

Berlin, 22. März 2019

Am 22. März 2019 ist eine Neuregelung in der Niederspannungsanschlussverordnung (NAV) in Kraft getreten, die künftig vor der Inbetriebnahme einer Ladesäule für Elektrofahrzeuge eine Mitteilung an den zuständigen Netzbetreiber notwendig macht (§ 19 Abs. 2 NAV). Insofern eine Ladeeinrichtung eine Leistung von 12 Kilovoltampere oder mehr aufweist, bedarf es sogar einer vorherigen Zustimmung durch den Netzbetreiber. Zwei Monate nach Eingang der Mitteilung, dass eine Ladesäule von 12 kVA und mehr in Betrieb genommen werden möchte, ist der Netzbetreiber zur Äußerung verpflichtet. Falls der Netzbetreiber die Installation ablehnt, hat er dies ausführlich zu begründen (Hindernisgrund, Abhilfemaßnahmen durch den Netzbetreiber oder Anschlussnehmer oder –nutzer).