Tipps für die Gründung

Die eingetragene Genossenschaft ist die Rechtsform für Kooperationen. Wie erfolgreich eine Kooperation ist, hängt neben dem persönlichen Engagement der Beteiligten und dem wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umfeld vor allem auch von der Wahl der Rechtsform ab. Die eingetragene Genossenschaft bietet für Kooperationen ein sicheres und bewährtes Rechtskleid, welches die unternehmerische Initiative der Beteiligten stärkt.

Hier erhalten Sie hilfreiche Tipps und Unterlagen für die Gründung einer Genossenschaft.

Satzung der Genossenschaft

Die Satzung der Genossenschaft ist ihre innere Verfassung. Sie ergänzt die gesetzlichen Bestimmungen und bestimmt die Struktur, die Kompetenzen und die Ziele der Genossenschaft.
 
Die Satzung bedarf der Schriftform und muss unter anderem Angaben zu Firma, Sitz, Gegenstand des Unternehmens, Nachschusspflicht in der Insolvenz, Formvorschriften für die Generalversammlung, Form der Bekanntmachung, Höhe des Geschäftsanteils zur Bildung der gesetzlichen Rücklage etc. enthalten.
 
Nach der Novelle des Genossenschaftsgesetzes 2006 ergeben sich vielfältige neue Gestaltungsalternativen, die den jeweiligen Bedürfnissen des Neugründungsvorhabens individuell angepasst werden können. Eine Mustersatzung kann daher nur als Vorschlag verstanden werden, wie eine Satzung ausgestaltet werden könnte. In Gesprächen mit Ihrem Berater bei den genossenschaftlichen Regionalverbänden ist dann gemeinsam für Ihr Vorhaben individuell die Satzung zu erarbeiten