Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften

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Die 860 beim Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverband e. V. organisierten Energiegenossenschaften leisten einen wichtigen Beitrag, die Akzeptanz und die Motivation für die Energiewende in breiten Teilen der Gesellschaft zu steigern. Über 180.000 Menschen engagieren sich in genossenschaftlichen Erneuerbare-Energien-Projekten, von der Energieproduktion und -versorgung, über den (Wärme-)Netzbetrieb bis hin zur Vermarktung.

Die Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften ist in Berlin zentraler Ansprechpartner für die Bundespolitik, aber auch für Behörden, Verbände und die Öffentlichkeit. Hauptaufgabe der Bundesgeschäftsstelle ist es, den Energiegenossenschaften eine Stimme in der bundespolitischen Debatte um die Energiewende zu geben.
 

Sie erreichen die Bundesgeschäftsstelle unter energie(at)dgrv.de.

Verbändeanhörung zur KWKG-Novelle und Verbesserung für dezentrale KWK-Projekte

Berlin, 13. November 2015

Am 11. November fand die Anhörung zum Referentenentwurf des neuen KWK-Gesetzes  im Bundestagsausschuss für Wirtschaft und Energie statt.

Im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens ist der KWK-Gesetz-Entwurf positiv verändert worden. Energiegenossenschaften könnten wieder mehr Projekte im KWK-Contracting-Bereich wirtschaftlich umsetzen. KWK-Contracting-Projekte würden wieder eine Förderung für Anlagen bis 100kWel erhalten.

Geplant ist: Für den Leistungsanteil bis 50 kW erhält der KWK-Anlagenbetreiber 4 Cent/kWh und für den darüber hinausgehende Leistungsanteil bis 100 kW eine Vergütung in Höhe 3 Cent/kWh für den nicht in das Netz der allgemeinen Versorgung eingespeisten KWK-Strom.

Die genossenschaftlichen Regionalverbände und die Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften begrüßen die Änderung im laufenden Gesetzgebungsverfahren. Damit ist der Gesetzgeber auf eine unserer wesentlichen Forderungen eingegangen. Die Wirtschaftlichkeit für die Objekt- und Quartiersversorgung und den KWK-Mieterstrom bis 100 kWel könnte erhalten werden.

Für zwei weitere Änderungen setzen wir uns weiter ein:

  1. Die Objekt- und Quartiersversorgung/Mieterstrom muss im KWKG in Abgrenzung zur Eigenversorgung und Netzeinspeisung legal definiert werden.
  2. Der Status quo der Messhoheit bei Objekt- und Quartiersversorgung/Mieterstrom muss erhalten bleiben.


Hier finden Sie die aktualisierte Stellungnahme der genossenschaftlichen Regionalverbände und der Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften zum KWKG.

Den Kabinettsentwurf zum KWKG finden Sie hier.