Wohnungsgenossenschaft setzt auf elektrisches Nachbarschaftsauto

9. November 2018

Die Energiewende kommt gerade im Verkehrssektor nicht wirklich von der Stelle. Neben den immer noch relativ hohen Anschaffungskosten für Elektroautos ist die Ladeinfrastruktur eine Herausforderung. Für viele Nutzer ist es wichtig, dass sie eine eigene Ladestation zu Hause haben. Das bedeutet damit noch zusätzliche Kosten. Hier kann das genossenschaftliche Modell eine gute Möglichkeit bieten, um die Kosten stemmen zu können. Gerade für Mehrfamilienhäuser bieten sich hier Sharingmodelle an, bei denen das Auto gemeinschaftlich angeschafft und gefahren wird. Die Wohnungsgenossenschaft Viersen eG hat in ihrer Klimaschutzsiedlung im nordrhein-westfälischen Viersen ein Nachbarschaftsauto angeschafft. Die Klimaschutzsiedlung wird durch Erdwärme, Solarstrom und Solarwärme mit Energie versorgt. Und auch die Ladesäulen für Elektroautos werden über die regenerativen Anlagen vor Ort versorgt. Mit dem Nachbarschaftsauto stellt die Wohnungsgenossenschaft nun auch ein Elektroauto im Car-Sharing-Verfahren zur Verfügung. Das Auto kann stunden-, tage- oder wochenweise gemietet werden. Die Reservierung erfolgt online über ein Buchungsportal.

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