Wir sind „Ein Gewinn für Deutschland“

Die mehr als 7.500 Genossenschaften und genossenschaftlichen Unternehmen in Deutschland sind ein wichtiger Bestandteil der mittelständischen Wirtschaft. Sie wirtschaften mit langfristiger Perspektive, fördern ihre Mitglieder und sind in der Region verankert. Stabilität und Verantwortung zeichnen Genossenschaften aus.

Aus all diesen Gründen ist jede einzelne Genossenschaft „Ein Gewinn für Deutschland“. An dieser Stelle haben die Genossenschaften die Gelegenheit, der Öffentlichkeit zu präsentieren, was sie auszeichnet und sie zu einem ganz besonderen „Gewinn für Deutschland“ macht. 

ZEG Zweirad-Einkaufs-Genossenschaft eG, Köln

Die ZEG, Zweirad-Einkaufs-Genossenschaft eG mit Sitz in Köln, feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Hans Krämer und Bernhard Lakämper begannen 1966 mit acht Fahrrad-Fachhändlern, inzwischen sind es mehr als 1000 in ganz Europa.
Mit diesem Wachstum ist die eingetragene Genossenschaft eine echte Kölsche Erfolgsstory. Denn der Markenname ZEG steht inzwischen auch für Innovation, und eine hohe Qualität in Material und Service, wie die heutigen Verantwortlichen betonten. Und das trotz der inzwischen erreichten Größe.

Denn aus dem Zusammenschluss weniger Radfachhändler ist ein weltumspannendes Netz von 150 ZEG-Partnern geworden. Und mit einem Gesamtverkaufsumsatz von über einer Milliarde Euro wird man 2016 voraussichtlich auch diese Schwelle überschreiten. Alleine in Köln beschäftigt die Genossenschaft inzwischen 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Meilensteine in fast 50 Jahren Unternehmensgeschichte
Meilensteine in der Entwicklung des Unternehmens waren neben dem Bau eines hochmodernen, automatisch betriebenen Hochlagers für 40.000 Fahrräder die Entwicklung der Eigenmarken Pegasus (1984), Bulls (1995) sowie nach der Deutschen Einheit auch die Ausweitung nach Österreich, Benelux-Länder, Frankreich, Italien, Polen, Bulgarien, Ungarn sowie die baltischen Staaten und nach Russland. Zugleich erweiterte die ZEG auch ihre Geschäftsfelder durch Übernahmen und Gründungen wie der Leasingfirma Eurorad Leasing oder Travelbike für die Vermietung im Tourismusgeschäft. 2013 uns 2014 wurden die Traditionsmarken Wanderer und Hercules hinzugekauf, im vergangenen Jahr übernahm die ZEG die Fahrrad-Sparte von Kettler. Längst sind ZEG-Marken auch bei Rennfahrern präsent, das Bulls-Rennteam konnte dabei in den vergangenen Jahren gleich eine ganze Reihe sportlicher Erfolge einfahren, unter anderem gewannen sie fünf Mal die Transalp-Rundfahrt sowie elf nationale Meistertitel.

Doch auf den Erfolgen der Vergangenheit will man sich nicht ausruhen. Das macht der seit inzwischen fast 20 Jahren amiterende ZEG-Vorstandsvorsitzende Georg Honkomp deutlich. „Vernetzte Produktion mit der Digitalisierung des Handels. Ein weiteres notwendiges Thema ist die Weiterbildung des Handels. Der ZEG-Händler von morgen wird zunehmend zum Dienstleister. Ein bunter Strauß an zusätzlichen Dienstleistungen ist der Schlüssel zum Erfolg. Ich denke da an Konzepte wie Bike-Leasing oder das Vermietungsportal Travelbike. Und da wird es von der ZEG noch einiges geben in der Zukunft, dessen bin ich mir ganz sicher“, zeigte sich der ZEG-Chef zuversichtlich.

Zum Jubiläum gibt’s erst einmal eine Jubiläumsausgabe der eigenmarke Pegasus mit dem wohlklingenden Namen „Opero“. Dazu verspricht der Hersteller neben einer Kampagne zugleich auch ein Feuerwerk von Sonderangeboten mit Nachlässen bis zu 500 Euro pro Rad. Längst ist die ZEG mit ihrem Markensortiment im Bereich der E-Bikes vertreten. Unabhängige Fachmagazine bestätigten den Herstellern und der ZEG auch hier eine überdurchschnittliche Qualität. Daran soll sich auch über das 50. Jahr hinaus nichts ändern.

Quelle: ZEG eG