Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften

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Die 860 beim Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverband e. V. organisierten Energiegenossenschaften leisten einen wichtigen Beitrag, die Akzeptanz und die Motivation für die Energiewende in breiten Teilen der Gesellschaft zu steigern. Über 180.000 Menschen engagieren sich in genossenschaftlichen Erneuerbare-Energien-Projekten, von der Energieproduktion und -versorgung, über den (Wärme-)Netzbetrieb bis hin zur Vermarktung.

Die Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften ist in Berlin zentraler Ansprechpartner für die Bundespolitik, aber auch für Behörden, Verbände und die Öffentlichkeit. Hauptaufgabe der Bundesgeschäftsstelle ist es, den Energiegenossenschaften eine Stimme in der bundespolitischen Debatte um die Energiewende zu geben.
 

Sie erreichen die Bundesgeschäftsstelle unter energie(at)dgrv.de.

Zweite Runde der PV-Ausschreibungen – Echte Akteursvielfalt sieht anders aus

Berlin, 14. August 2015

Am 13. August 2015 hat die Bundesnetzagentur die 33 bezuschlagten Photovoltaikfreiflächenprojekte der zweiten Ausschreibungsrunde mit einem Gebotsumfang von ca. 160 MW veröffentlicht.

Das Ausschreibungsvolumen der zweiten Runde betrug 150 MW. Insgesamt wurden 136 Gebote mit einem Gesamtvolumen von 558 MW abgegeben. Unter den bezuschlagten Unternehmen sind laut bisherigen Informationen überwiegend größere Projektentwickler, die mehrere Gebote abgaben und häufig auch mehrere Zuschläge erhielten. Eine Genossenschaft ist nicht unter den Bezuschlagten.

Echte Akteursvielfalt sieht anders aus. Daher muss im Rahmen der kommenden EEG 2016 Novelle nachgebessert werden. Konkrete Vorschläge hierzu hat die Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften für die Photovoltaikfreiflächen- und Windausschreibungen vorgelegt. Diese Akteursvielfaltsmodelle würden sicherstellen, dass auch kleine Marktakteure wie Energiegenossenschaften im Rahmen von Ausschreibungen Zuschläge erhalten und nicht von der Energiewende ausgeschlossen werden.